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Von Feuerland nach Kolumbien

Fitz Roy Hiking

ARGENTINA | Friday, 19 February 2010 | Views [723]

Nachdem die Iren, Steve, Peter und seine argentinische Freundin Pam, schon am Vortag nach El Chalten gefahren sind und mir netterweise ein Ticket am Busbahnhof hinterlegt haben, so dass ich auc auf jeden Fall am gleichen Tag noch abfahren kann, bin ich also auch in El Chalten nachts angekommen.

Zuvor hatte ich noch den Nachmittag in El Calafate und hab mich dort in die Librobar gesetzt. Das ist eine super gemütliche Buchbar und Wlan for free. ODer wie es hier heißt: Wi-Fi. Hab denn dort eine super leckere dicke heiße Schoki getrunken und etwas gearbeitet. Und bin dann wieder zum Busbahnhof gestapft. Und hab im Bus nen Chilenen, ne Kanaderin und nen Ami kennegelernt. MIt der Kanaderin hatte ich auch das gleiche Hostel. Abends wollten wir noch was trinken gehen und haben uns in dieser kleinen unwirklich scheinenden Stadt erstmal überhaupt nicht zurechtgefunden. Die "Stadt" existiert erst seit ca. 20 Jahren wg. der Nähe zum Fitz Roy. Das ist ein Granitberg, der 3.400 Meter hoch ist. Der Ort El Chalten existiert ausschließlich für den Tourismus. 90% der Leute, die dort rumhängen sind Touris. Überall wird gebaut und fast alle Häuser sind nur so halb-fertig gebaut. Die Straßen sind unendlich weit gezogen. Das macht die Stadt etwas ungemütlich. Aber trotzdem hat sie einen anz besonderen Charm. Was aber auch daran liegen kann, dass wir unendlich Glück mit dem Wetter hatten. Feinster Sonnenschein und klare Sicht. Das ist ziemlich ungewöhnlich für diese Gegend. Davor hat es wochenloang nur geregnet und auch am Tag meiner Abreise, 4 Tage später war der Himmel wieder bewölkt.

Am nächsten Tag bin ich mit dem Belgier aus meinem Zimmer los zum Wandern. Eigentlich wollten wir uns mit dem Ami und dem Chilenen treffen, aber wir waren zu spät und sie waren schon weg. Aber in dem kleinen Ort trifft man sich ja sowieso öfter mal. Stattdessen habe ich Steve, den Iren, wieder getroffen. Und er hatte kurz vorer Maxie aus Berlin kennengelernt. So sind wir zu viert um 12 Uhr mittags zur Lagune de Los Tres gewandert.12,5 km. Der Weg dorthin ist ATEMBERAUBEND. Man wandert durch Wälder, Steppe mit kleinen Bächen und weißem Sand, dann wieder Wald. Es wirkt fast wie in einem Kitschfilm. Es ist so unberührt, dass es für unsere Augen schon wieder künstlich aussieht. Der letzte Part hoch zur Lagune war mal weider mit größter Anstrengung verbunden. Es ging steil nach oben über Stein und Geröll. Wir sind bestimmt eine Stunden nur hochgeklettert. Ober angekommen hatten wir eine unfassbare Sicht auf den Fitz Roy. Er schien auch total nah zu sein, fast zum Anfassen. Die Lagune de los Tres schimmert in einem türkisblau, was vor dem Hintergrund des Gletschers noch viel intensiver wirkt als von allein. Ein Stückchen weiter kann man noch zu einem anderen See gehen und hat von dort auch noch eine andere Hammer Aussicht. Es ist ein Anblick, von dem man sich kaum losreissen kann, wäre es nicht schon etwas spät zum Rückweg gewesen. ABer zuvor habe ich Steve auf dem Berg noch den Riverdance tanzen lassen und dabei gefilmt. Wir hatten so eon kleines Battle "Ireland vs. Germany". Er hat verloren und musste deshalb tanzen ...YESSS :-) Ich musste aber versprechen das Video nicht zu veröffentlichen...

Danke Steve für das super witzige Video :-D

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich auf ruhig machen. Aber wir mussten das Wetter ausnutzen. Also gings wieder los zum Ganztages Marsch. Diesmal nur wir Mädels nach Laguna Torre. Das ist in die andere Richtung. Der Weg war auch super schön und vor allem auch einfacher, aber konnte den Weg vom Vortag nicht toppen. Diesmal waren Maxie und ich auf der Suche nach dem "seltenem Tier". Wir haben es so getauft, da es selten vorkommt ;-)nur ca. 2000 mal in der Gegend hier. Es ist eine Hirschart, der Humuel. Aber wir haben keinen gesehen.

Unterwegs haben wir noch Maxies ehemaligen Reisemates getroffen, den Ozzi und den Kiwi, und auch den Ami und den Chilenen vom Vortag. Es ist so lustig, dass man sich dann mitten in der Prärie wieder trifft und sich zum Drink abends verabredet.

An der Lagune angekommen, waren wir so fertig, dass wir uns ertmal auf dem Stein, der nahe am Ufer lag hingelegt haben. Neben uns schwammen die kleinen Eisberge rum...Zum Schluss mussten wir wieder fast rennen, um vor Dunkelheit nach Chalten zu kommen. Wir ware auch dann fast die letzen auf dem Trekk. Es waren auf alle Fälle zwei super coole Tage bei unfassbarer Landschaft und super tollen lieben Leuten.

Tags: el chalten, fitz roy, patagonien

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