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Spontanität ist nicht immer gut...

NEW ZEALAND | Tuesday, 31 October 2017 | Views [481]

Rainbow-Falls in Kerikeri

Rainbow-Falls in Kerikeri

Hallo Freunde,
Ich bin vor zwei Tagen von Paihia nach Kerikeri aufgebrochen. Blauäugig und unerfahren, wie Ich bin wurde schnell bei Google Maps und "CamperMate" (Camping-App für NZ) nachgeschaut, ob es dort Hostel gibt und ich fuhr mit einem anderen Reisenden nach Kerikeri. Es gab zwei Hostel, für so ein Dorf völlig ausreichend - dachte Ich - und so ging Ich gleich zum ersten Hostel. "Habt Ihr ein Bett für mich?", fragte Ich. "Nein, schau Dich mal um, hier ist alles voll. Wir sind komplett ausgebucht.", bekam Ich die kurze Antwort. "Okay", wunderte Ich mich, "und warum seid Ihr ausgebucht? In den bisherigen Hostels war immer ein Bett frei und wo kommen denn die ganzen Leute her, die bei Euch wohnen?". Die Frau warf mir einen mütterlichen Blick zu, der mir von ein, zwei Personen, die ich kenne, nur zu vertraut war. "Hey, hör zu, ich erkläre es Dir: Vorher warst Du immer in Urlaubsregionen, mit Reisenden, die nicht lange bleiben und etwas erleben wollen. Hier befindest Du dich mehr im Inland und die Sonne scheint jetzt immer stärker. Kiwiplantagen, Zucchinifarmen und die Landwirtschaft läuft jetzt so langsam an und alle Hostels sind voll mit Arbeitern. Am besten schaust Du im "KeriCentral" Hostel nach, da könnte noch etwas frei sein!", empfahl Sie mir. So spontan geht es ausserhalb von den Urlaubsregionen nicht, wieder etwas dazugelernt! Der andere Reisende hatte zum Glück gewartet und fuhr mich zum KeriCentral. Dort angekommen war erstmal niemand zu sehen. Es war ein, auf den ersten Blick, nicht gerade einladener Flachbau. Die Türen erinnerten an Industrietüren, oder waren aus rohen Holzlatten selber gebaut. Es war viel selber gemacht und auf den zweiten Blick war alles ordentlich und praktisch. Ich musste den Besitzer telefonisch kontaktieren (Gut, dass ich mir eine neue Nummer geben ließ. ;)). Dieser sagte mir, dass Er in einer halben Stunde wohl wieder da wäre und dann mal schauen müsste, ob Er mich noch irgendwo unterbringen könnte. Komplette 45 Minuten spielte Ich Karten mit Leuten, die hier auf Kiwiplantagen arbeiten und zwischendurch betete Ich. Als der Besitzer endlich ankam wurden meine Gebete wohl erhöhrt, denn ein letztes Bett war frei! Ich checke für zwei Nächte ein, länger ging nicht, denn ab dann war das Bett schon wieder an den nächsten Saisonarbeiter vermietet. Für 30 NZ$ die Nacht ließ ich es mir mit netten Leuten sehr gut gehen. Als kleiner Bonus war das Internet unbegrenzt nutzbar und... es gab einen sauberen, einladenen Pool, Wow! Ich werde in Zukunft meine Unterkünfte weiter vorausplanen, sonst muss ich nachher noch in einem der zahlreichen Motels übernachten und das wird mit 100 NZ$ aufwährts richtig happig.
Kerikeri ist ein kleiner Ort mit vielen Farmern und Handwerkern, eine Kleinstadt im Inland eben. Man kann auch gar nicht soviel entdecken, jedoch gibt es hier einen sehr schönen Wasserfall "The Rainbow-Falls", wenn die Sonne richtig steht ist es möglich in der Gischt einen Regenbogen zu sehen. Ansonsten beschaut man hier vor Ort sehr viele Farmen und grüne Hügel, sowie Vieh. Da Ich am ersten Tag gegen Abend ankam, blieb ich im Hostel und spielte mit den anderen Genossen Karten. Es gibt hier sehr viele Kartenspiele, die es bei Uns nicht gibt, aber nach ein paar Spielen hatte ich die drauf. (Doppelkopf sei Dank ;)) Einen traurigen Fakt muss ich noch erzählen: In Kerikeri und auch in Paihia, waren zu 95 % partyverrückte und teilweise arbeitende deutsche 18 - 20 Jährige. Das hat mir dann schon manchmal missfallen und zu Weilen habe ich mich "zu alt für den Scheiß" gefühlt. Bier und Kater und Konterbier kann ich an weit weniger schönen Orten billiger und besser genießen. Ausserdem war der Ausbau meines englischen Wortschatzes schon wieder etwas rückläufig. Warum reden die Leute nicht einfach untereinander Englisch, wenn Wir doch in einem englischsprachigen Land sind? Das wäre doch frei zugängliche Bildung, während man Spaß hat... Deutsch sprechen ist wohl das Einfachste. Also, mein erster Abend ging mit Kartenspielen zu Ende und ich hatte eine angenehme Nacht in einem gefühlt 2,5 Meter hohen Hochbett. Es war ein befreiendes Gefühl, trotz meiner blauäugigen Herangehensweise noch so ein kompfortables Bett bekommen zu haben.

 

Euer Dominik!

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