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    <title>annietravels</title>
    <description>Happiness is not a state to arrive at, rather, a manner of traveling.</description>
    <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/</link>
    <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:28:43 GMT</pubDate>
    <generator>World Nomads Adventures</generator>
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      <title>Rein Raus Buenos Aires</title>
      <description>Am 29. geht´s wieder los. Ab nach Argentinien. Von dort aus dann nach Peru, dazwischen einen Abstecher nach Brasilien und dann Machu Picchu zu Fuss erklimmen. What a wonderful world! Und das Beste: Wir kommen erst am 1. Februar wieder. Wenn wir wiederkommen...</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/81778/Germany/Rein-Raus-Buenos-Aires</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Germany</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Sun, 25 Dec 2011 01:57:00 GMT</pubDate>
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      <title>Sonnenbaden</title>
      <description>&lt;p&gt;Ich wurde heute frueh in der Nase gekitzelt. Von der Sonne. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dank dieser haben wir einen wolkenlosen Tag am Strand verbracht, fast ohne uns zu bewegen. Ok, wir haben ein bisschen Volleyball gespielt und ich habe Muscheln gesammelt, die ich meinem Freund in den Rucksack packen werde, wenn er mal nicht hinguckt, damit meiner wieder leichter ist. Er hat heute nachmittag wie ein Aeffchen eine Kokusnuss vom Baum geholt, nicht wissend, dass diese noch nicht reif war. Schmeckte trotzdem. Sehr sauer.  &lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/68138/Panama/Sonnenbaden</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Panama</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Tue, 18 Jan 2011 10:47:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Auf nach Panama!</title>
      <description>Oh wie schoen ist Panama! Der Shuttle kam mit der Ticoueblichen 
Verspaetung von mickrigen 15 Minuten. In dem Kleinbus luemmelten ein Pro
 Surfer und sein Manager aus Brasilien, eine junge New Yorkerin und ihr 
Reisebegleiter, der Aehnlichkeit in Statur und Aussehen mit Jeff von der
 Faultierstation hatte. Er wuerde wohl erst mit 30 in die Pubertaet 
kommen. Auch noch anwesend war ein alkoholisierter Australier in einem 
durchschwitzten Tanktop, dessen Aufschrift verriet, dass er geschafft 
hatte, was uns zeitlich nicht gelungen war: Nicaragua.&lt;br /&gt;
Wir verabschiedeten uns von Almut, Sonja und Luis als handele es sich 
hierbei um unsere Familie und quetschten mit fruehmorgendicher Kraft die
 Rucksaecke in den kleinen Kofferraum, der schon bis obenhin voll war. 
Ich war unglaublich muede und arg redefaul, nach zehn Minuten Fahrt 
merkte ich wie mein Ruecken am Sitz klebte und meine Arschmuskulatur auf
 jeder Sprungfeder der durchsessenen Bank strapaziert wurde. Nicht 
foerderlich, wenn die Strassen nur aus Schlagloechern bestehen. Nach 
einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir die Grenze in Sixaola. Der 
Australier hatte bis dorthin seine komplette Lebensgeschichte 
runtergeplaerrt, nicht ohne die knapp bemessene Luft im Bus mit 
Schnapsgeruch zu fuellen. Die Grenze in Sixaola ist noch abenteuerlicher
 als die in Belize wie ich feststellen durfte. Die besteht naemlich aus 
einem sichtbaren Uebergang, der durchsichtiger nicht hatte sein koennen:
 ueber einem Fluss wankt eine alte abgerostete Bruecke, deren 
Strassenbelag aus drei Holzplanken und sonderbarer weise Schienen 
bestand. Wir fuellten die Zollpapiere fuer Panama aus und der 
Ausreisestempel von Costa Rica landete natuerlich auf meiner 
vollgestempelten Doppelseite im Pass. Nachdem wir die Rucksaecke 
schulterten, begann fuer mich der schlimmste Grenzuebergang im Leben: zu
 Fuss ueber die Bruecke, die unter dem Gewicht des Linienbusses, der uns
 auf der schmalen Strecke auch noch entgegenkam, knartzte und aechzte. 
Ich setzte wie beim Seiltanz vorsichtig Fuss vor Fuss auf die 
Holzplanken und atmete nach fuenf Minuten Marsch in Panama angekommen, 
wieder auf. Hier warteten wir noch eine Stunde bis der Panamenische 
Stempel auch in meinem Pass landete. Der Australier rieb sich 
nachdurstig und hungrig den Bauch. Ein kleiner Junge fragte mich nach 
der Zeit und ob ich seine Freundin werden wollte. Natuerlich wollte er 
nur Kohle, aber da mein Freund Inhaber der Reisekasse war und ich immer 
noch uebermuedet und geschockt des Brueckenlaufs, behauptete ich, es 
waere zehn, auch wenn es in Panama schon laengst elf war. Wir fuhren mit
 einem neuen Auto und neuem Fahrer eine Stunde durch den Urwald ueber 
Berg und Tal und kamen letztendlich am Hafen an, an dem unser Wassetaxi 
auf uns wartete. Wir nahmen hinter dem Kapitaen Platz in dem voellig 
ueberladenen Boot und legten die Schwimmwesten an. Vor uns nahm eine 
aufgekratzte Panamenin Platz, die an die fuenf Kartons ins Boot reichen 
liess unter anderem einen, den sie neben sich platzierte und aus dem es 
verdaechtig zwitscherte. Brian klaeffte aus dem Rucksack und ich vernahm
 sein hungriges Schmatzen durch das Nylon. 40 Entenkueken und wir 
reisten los nach Bocas del Toro. Meinem Freund wurde schlecht, als er 
das Federvieh sah und die Frau, die waehrend der Fahrt lauthals auf den 
Kapitaen einschrie. 45 Minuten spaeter gingen wir erleichtert von Board.
 Am Bocas Paradise Hotel sollte die Fahrt mit einem zweiten Boot 
weitergehen nach Popas Island. Wir tranken dort eine Coke und versuchten
 das W Lan zu hacken, als uns ein Tico und eine Panamenin endlich auf 
das Boot liessen, das uns zur 45 minuetig entfernten Insel bringen 
sollte. Noch schien die Sonne, doch als wir uns weiter von Bocas 
entfernten, merkten wir , dass wir auf eine grosse Wolkenfront zufuhren.
 Bevor wir es aussprechen konnten, fing es dermassen an zu pissen, dass 
wir unsere Sonnenbrillen kurzerhand als Regenschutz auf liessen. Mich 
froestelte es. Das war ja wohl nicht wahr! Wir auf den Weg ins Paradies 
und dann so ein Wetter!? Eine knappe dreiviertel Stunde spaeter kamen 
wir auf Popas an und ich hechtete aus dem Boot auf mein Gesicht, indem 
ich den Steg beim Ausstieg an Hoehe unterschaetzte. Ja, ich haette 
sterben koennen, aber die Freude auf einen Foen oder ein Handtuch war zu
 gross gewesen! Ich zitterte wie Espenlaub. Im Resort begruesste man uns
 Gott sei Dank mit einem eiskalten Milchshake. Die verlogene Managerin 
fiepte: &amp;quot;oh my when you called an hour ago it was all sunny and really 
nice here. Then the minute i got back inside it started raining&amp;quot;. Ja 
genau, ich glaubte ihr kein Wort. Sie fuehrte uns ueber die Anlage zu 
unserer Beachvilla und erklaerte uns auf dem Weg dorthin, wo was war. 
Als wir an einem kleinen Stichweg vorbei kamen kuendigte sie an, dass es
 da nichts Besonderes zu gucken gaebe mit dem unausgesprochenen Unterton
 &amp;quot;da habt ihr nichts zu suchen&amp;quot;. Ich war sofort argwoehnisch geworden. 
Bestimmt bunkerten sie dort ihre Angestellten ein in billigen 
Holzverschlaegen und gaben ihnen nur Wasser und Brot! Sie zeigte auf 
einen kleinen Huegel und merkte an, dass man dort mit Glueck 
Handyempfang haette, falls wir mal telefonieren muessten... In der Villa
 angekommen plaerrten uns gefuehlte 16 Grad aus der Klimaanlage 
entgegen. Die Wassertropfen auf meiner Haut gefroren fuer Sekunden. Ich 
riss die Balkontuer auf und schrie &amp;quot;oh my god this is a freezing 
nightmare&amp;quot; um ihr zu verstehen zu geben, dass wir Deutschen von 
Klimaanlagen gar nichts halten. Vor mir lag die heute leider etwas 
unruhige und truebe Karibik- zum Greifen nah. Die Villa war 
wunderschoen. Mit dunklen Holzmoebeln und einem Himmelbett ausgestattet 
mutete sie afrikanisch an. Ich wollte meinen Erdbeershake abstellen, 
doch das Glas war laengst eins mit meiner zittrigen Eishand geworden. 
Wenn das Wetter sich hier nicht bessern wuerde, wuerden wir halt eben 
frueher fliegen, Basta! Die Reise hatte uns hungrig gemacht und wir 
begaben uns zurueck in das Hauptgebaeude um einen Mittagssnack 
einzunehmen. Aus dem Snack wurde eine grosse Portion Nachos mit 
Rindfleisch und ueberbackenem Kaese. Dort oben checkten wir nach dem 
ausfuehrlichen Mal mittels des langsamsten WLan Netzes der Welt, ob ein 
frueherer Flug nach Dominical zur Verfuegung stuende, falls sich das 
Wetter hier nicht zu bessern wusste. Alles ausgebucht. Uns blieb wohl 
kaum etwas uebrig, als auszuharren und den morgigen Tag abzuwarten. Ich 
legte mich vollgefressen auf die Liege unter dem Terassendach. Die 
Managerin und ihr Mann besassen auch einen Hund. Ich war froh, dass wir 
Brian in unserer Villa gelassen hatte, ich wollte nicht angeben, denn 
der hiesige Weimaraner Ruede hatte nur noch einen Ueberrest als Schwanz.
 Er war laut Aussage des Mannes gerade 6 Monate alt. Ich war erstaunt, 
dass sie ein Tier dieser Sorte mit in den Jungle geschleppt hatten und 
erklaerte ihm, dass es sich hierbei ja um eine deutsche Rasse handele. 
Der Mann aus Phoenix runzelte seine Stirn und fragte mich, wie die Rasse
 nochmal genau hiesse..Idiot. Ob er spaeter auch vergessen wird, wie 
sein Kind heisst?&lt;br /&gt;
Als es aufhoerte zu regnen, marschierte. wir zum Strand. Vor dem Steg 
standen zwei riesige indigene Statuen aus rotem Stein, die wohl die 
Gaeste begruessen sollten. Ich hatte sie bei Ankunft wohl glatt 
uebersehen. Mutig hechteten wir ins Wasser. Wenigstens das war warm. Der
 Mann der Managerin schwamm neben uns im Wasser. Er hatte sich kurz 
zuvor beim Hantieren mit einer Gasflasche verbruehr und wollte seine 
Wunden kuehlen. Zu meiner Belustigung trat der Bewegungslegasteniker 
aber im Wasser direkt auf eine uebergrosse Muschel, was richtig weh 
getan haben musste. Irgendwie mochte ich diese Menschen nicht. Warum, 
das konnte ich nicht sagen. Es bestand eine sofortige Antipathie, 
vielleicht, weil sie so einfaeltig erschienen. Ich bemuehte mich arg, zu
 jedem Satz von ihnen ein freundliches &amp;quot;oh really?&amp;quot; zu schreien, auf 
Ami-Lautstaerke halt. Mein Freund bestellte sich nach dem Bad im Wasser 
eine Massage und ich lief in der Zeit in das Business Center um den 
Computer zu nutzen. Das Maedchen, das mit uns im Boot gesessen hatte, 
kam irgendwann zu mir und reichte mir das Menue des Abendessens, damit 
ich vorbestellen konnte. Sie arbeitete also auch fuer Mr. und Mrs. 
Manager. Ich wollte mit meiner Bestellung auf meinen Freund warten, der 
um 19 Uhr fix und alle von seiner Massage kam. Einer der Kellner war 
hier auch gleichzeitig Masseur. Toll. Zwei Gehaelter mit einer Klappe 
geschlagen. Bei der Koechin holte ich mir einen Drink ab, sie sah aus 
wie 15, kam auch aus Phoenix wie ich erfuhr und ich fragte mich, ob sie 
mir ueberhaupt schon Alkohol ausschenken durfte. Beim Essen stellten wir
 fest, dass wir neben einer jungen dreikoepfigen Familie aus Frankreich 
und einem aelteren Ehepaar die einzigen Gaeste im Resort waren. Das 
hatte die Franzoesin mitunter, die mittlerweile schon wieder im 4 Monat 
schwanger war und sich ebenso suchend umblickte, dazu bewogen, ihrem 
Mann in einer fixen Minute, in der er Loecher in die Luft starrte, das 
Rotweinglas wegzureissen und tiefe Schlucke daraus zu nehmem. In letzter
 Sekunde bemerkte dieser den verzweifelten Ausbruch seiner jungen Frau 
und riss ihr das Glas aus der Hand- nicht ohne sie mit einem mahnenden 
Blick zu strafen. Ich erzaehlte meinem Freund von der Koechin und bevor 
das Dessert kam, trat genau diese an unseren Tisch mit den Worten &amp;quot;so 
how was everything?&amp;quot;, worauf hin mein Freund sie zurecht harsch 
kritisierte. Die Kochkunst war jetzt nicht das, was man von so einem 
ueberteuerten Resort erwarten konnte. Ich empfand trotzdem Mitleid und 
dachte daran, dass Kinderarbeit unter regulaeren Bedingungen in den 
Staaten ja auch verboten war. Vielleicht war auch einfach nur das Wetter
 Schuld oder die Tatsache, dass wir ohne Tigerente und Janosch hier 
waren.
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      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/68137/Panama/Auf-nach-Panama</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Panama</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Mon, 17 Jan 2011 10:44:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Am Strand von Reggae-Town</title>
      <description>Wir buchten bei einem leckeren Kaennchen Kaffee unseren Flug von Bocas 
del Toro nach Dominical und bestellten fuer den naechsten Morgen bei 
Almut einen Shuttletransfer zum Hafen in Panama. Von dort aus sollte es 
mit Boot via Bocas nach Popas Island gehen. Der Shuttle sollte am 
naechsten Moren um 07.45 Uhr losgehen. Waehrend Luis seine Surfboards 
fertig machte und die zwei Suedamerikaner zum Playa Cocles fuhr, hatten 
wir uns vorgenommen, den sonnigen Tag am Strand zu geniessen indem wir 
faul herumliegen wollten. Ein Spaziergang durch den Ort von Viejo wehte 
uns das Karibikfeeling ins Gesicht und um die Nase. In dem bunten 
Ortskern tummelten sich neben Touris die einheimischen Rastafaris. Hier 
war es aehnlich wie in Montezuma, mit dem Unterschied, dass die Stadt 
etwas groesser war und nicht nur aus einer Strasse bestand. Links und 
rechts von uns zwischen Bars, aus denen Reggeamusic hallte, kleine 
Souvenirlaeden, darunter auch ein Surfshop und viele kleine Restaurants.
 Am Vorabend waren wir, nachdem wir Sonja heimgefahren hatten, bei einem
 spanischen Restaurant eingekehrt und hatten vorzueglich Fisch gegessen.
 Im Vergleich zur Pazifikkueste zahlte man hier insgesamt fuer alles 
etwas weniger. Wir liessen uns am Ende des Strands nieder und roesteten 
uns in der Mittagssonne bis mein Kreislauf schlapp machte. Die Wellen 
hier bestanden aus einem kleinen reef break und zwei Surfer und ein 
SUPler kurvten gelangweilt umher. Hier war halt eben nur abends etwas 
los. Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, wanderten wir nach 
nebenan ins Restaurant. Auf dem Weg dorthin wollte mir ein Rastafari am 
Strand really good stuff verkaufen und tat sichtlich beleidigt, als wir 
verneinten. Es kam uns so vor, als waeren hier alle etwas sedativ und 
gerade deswegen vielleicht so freundlich. Beim Salsa Brava gab es einen 
Milchshake und Chips mit der wohl besten Guacomole, die ich wohl jemals 
gegessen hatte. Da haette sich so ganz Mexiko eine Avocado von 
abschneiden koennen. Der Milchshake weckte Kindheitserinnerungen: das 
war original Minimilk Geschmack. Umwerfend lecker und zu empfehlen!  Der
 Chefloch vom Salsa Brava blinzelte aus halbwachen Augen zu uns rueber 
und als mein Freund sich nach den Liegen vor dem Restaurant erkundigte 
&amp;quot;Are these yours?&amp;quot; kam ein breit klingender Satz &amp;quot;AND yours&amp;quot; aus seinem 
Mund. Wir flezten uns also noch fuer zwei Stunden auf die Liegen und ich
 schaute den Einheimischen beim Plantschen zu. Am Nachmittag machten wir
 uns auf den Rueckweg, voller Neugierde, ob jemand von Alamo schon 
unseren Wagen geholt haette. Hatte aber keiner, getreu dem Motto 
&amp;quot;kommste heut nich, kommste morgen&amp;quot;. Wir machten unsere Rucksaecke 
reisefertig fuer Panama und spazierten zurueck in die Stadt fuer ein 
kleines Abendessen und einem Tequila zum Abschluss. Auf dem Rueckweg 
hielten wir an einem der Hippiesken Schmuckstaende um uns 
Freundschaftsarmbaender zu kaufen, da ich dies als notwendig erachtete. 
Den Angriff der Killerameisen konnte ich ja kaum ahnen, denn noch beim 
Bezahlvorgang sprangen hunderte Ameisen aus dem Sand auf unsere Fuesse 
und stachen drauf los. Ne ist ja Quatsch! Ameisen stechen ja nicht, noch
 ekliger- sie pinkeln! Oh Gott unsere Fuesse sahen aus! Unfassbar. Wir 
schmissen der Afrokaribianerin zuviel Geld fuer zwei geflochtene 
Armbaender hin und rannten davon. Waehrend wir also durch Viejo hetzten,
 als waeren wir vom Hafer gestochen, wettete ich, dass hier mindestens 
jeder zweite Hafer geraucht hatte.
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      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/68136/Costa-Rica/Am-Strand-von-Reggae-Town</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Sun, 16 Jan 2011 10:40:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Faul wie ein Tier</title>
      <description>Wir verliessen Turrialba ohne einen einzigen Vulkan oder Wehmutstropfen.
 Das hatten wir den anderen Tropfen zu verdanken, die das Tal 
mittlerweile mit reissenden Baechen und Erdrutschen schwemmten. Eine 
Strasse war fast nicht mehr befahrbar, ganz knapp ging es an der 
Schlucht vorbei, immer weiter in Richtung Karibikkueste. Der naechste 
Stop auf unserer Route war Puerto Viejo. Oder auch bekannt als Partydorf
 Talamanca. Endlich wieder ans Meer, Wellen sehen und leckeren Fisch 
essen. Die Fahrt nach Limon erfolgte reibungslos bis auf einen kleinen 
Stau vor der Stadt, der durch Containerabladende Trucks und unfaehige 
Autofahrer verursacht wurde. Hier standen Container von Hapag Lloyd, 
Hamburg Sued und weiteren Grossverfrachtern herum. Wir wollten auf dem 
Weg nach Puerto Viejo bei einer Faultierstation Halt machen, die schon 
seit laengerem von Judy, einer Faultierliebhaberin und Wohltaeterin, 
geleitet wird. Angefangen hatte alles mit einem Faultier, das auch als 
Wegweiser in der Naehe von Cahuita dient ( natuerlich nur auf 
Hinweisschildern ). Aber lest mehr darueber selbst auf &lt;a target="_blank" href="http://www.slothrescue.org/"&gt;http://www.slothrescue.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Gluecklicherweise schafften wir es puentklich zur vorletzten Tour vor 
Ort zu sein. Uns begruesste Jeff, ein kleiner Junge, Mitte zwanzig. Er 
fuehrte uns und zwei Familien vorbei an dem riesigen Plastikfaultier, 
das auf dem Parkplatz stand, in ein Auditorium. Wir nahmen begeistert 
Platz auf den Plastikstuehlen neben einem grossen Faultierskelett und 
starrten auf eine Leinwand. Ein kurzer Film fuehrte uns in das Leben der
 gefaehrdeten Tiere ein und nachdem wir im Carrara Nationalpark schon 
zwei Faultiere in freier Wildbahn in den Baumkronen gesehen hatten, 
waren wir neugierig diese langsamen Tiere naeher kennenzulernen. Nach 
der Filmvorfuehrung brachte uns Jeff nach nebenan in einen kleinen Raum,
 in dem vier kleine Abteile bereitstanden, in denen Faultiere hockten 
und...naja...umher faulten. Das Milchgesicht Jeff erklaerte uns, dass es
 sich hierbei um Exemplare der Gattung Zweifinger- und 
Dreifingerfaultiere handelte, die von den Helfern der Station 
hochgezogen wurden, nachdem man sie gefunden hatte. Teilweise verirren 
sich die Faultiere wegen uns. Die von den Menschen gebauten Strommaesten
 werden von den pussierlichen Tieren mit Baumstaemmen verwechselt. 
Natuerlich kann man sich ausmalen, was passiert, wenn eib Faultier also 
einen Strommast hinaufklettert. Bzzzzzz Voltdusche und Verbrennungen 
sind die traurige Folge.  Auch das Abholzen von Baeumen kommt den 
Faultieren nicht gerade entgegen, so ist die Baumkrone doch ihr 
elementarer Lebensraum. Aber auch einige Familien wollen sich die Tiere 
als Haustiere halten, was einfach das gleiche waere, als wuerde man 
versuchen, einen Feldhasen ins Laufrad zu stecken. Bei der Sloth 
Sanctuary landen diese verwundeten, teils misshandelten Faultierkinder 
und auch Erwachsene der Art. Das Ziel ist es sie gesunden zu lassen, 
gross zu ziehen um sie dann wieder in gewohnter Umgebung, dem Jungle, 
ausgesetzt werden zu koennen. Aber in diesen vier Kaefigen, vor denen 
wir gerade standen, luemmelten insgesamt  6 Faultiere herum, die nie 
wieder in die Freiheit gelassen werden koennten, da sie ohne die 
Unterstuetzung von den Helfern der Sanctuary lebensunfaehig waeren. Jeff
 fuehrte uns danach zu den Faultierbabies, die hier aufgepeppelt werden.
 Die kleinen Babies bekamen gerad ihr Mittagessen aus Moehren und 
Hundefutter. Lecker. In diesem Vorfuehrmoment stellte sich auch heraus, 
dass Jeff der Enkel von Judy, der Initiatorin war. Das erklaerte sein 
Chefgetue und die Tatsache, warum er den wesentlich aelteren 
Pflegerinnen unhoefliche Befehle erteilte. Wir schauten noch ein 
bisschen bei der Faultierfuetterung zu und spendeten einen kleinen 
Betrag, in der Hoffnung, Jeff wuerde sich davon kein neues Sportboot 
kaufen und verliessen nach der einstuendigen Tour Aviarios um weiter 
nach Viejo zu fahren. Das dauerte auch nur 30 Minuten und fuenf 
Kilometer Holperstrasse. Als wir vor dem Tor vom Pura Vida Hotel 
hielten, oeffnete ein Suedamerikaner gerade die Pforten, der sich als 
Luis, Almuts Mann herausstellte. Das Hotel hier gehoerte den beiden, die
 sich vor 5 1/2 Jahren nach Viejo abgesetzt und Koeln verlassen hatten. 
Verstaendlicherweise! Wir wurden herzlich begruesst, fast so als waeren 
wir alte Freunde. Der grosse Hund sorgte bei Brian fuer unruhige Momente
 im Rucksack, wurde dann aber vollstaendig und schnell akzeptiert.&lt;br /&gt;
Wir bezogen unser Zimmer und bei einem juten Pott Koelner-Costa Rica 
Kaffee beratschlagten wir, wie es weitergehen sollte. Wir wollten am 17.
 nach Panama, auf das Inselarchipel von Bocas del Toro. Zuerst hatten 
wir ueberlegt den Jeep Irgendwas hier stehen zu lassen, bei Almut und 
nach Rueckkehr aus Panama von hier an die Pazifikkueste zurueckzufahren.
 Aber wollten wir wirklich diese ganze Strecke wieder zurueckfahren und 
dafuer einen ganzen Tag einbuessen muessen? Leider gab es auch an der 
Karibikkueste keine Alamo Station so dass wir den Wagen hier einfach 
haetten abgeben koennen- spart ja auch ein paar Miettage... Sonja, die 
oesterreichische Rezeptionistin von Almut kam mit der glorreichen Idee 
um die Ecke, Alamo sollte den Wagen einfach abholen. Dank des Einfalls 
durfte sie das dann auch mit Alamo in San Jose klaeren. Tatsaechlich 
versicherte man uns und ihr, dass der Wagen abgeholt und die verfallenen
 Miettage nicht berechnet wuerden. Wir waren gespannt, denn selbst 
Chilene Luis schimpfte oftmals &amp;quot;Das klappt nie, das ist hier Ticoland!&amp;quot; 
womit er ja nicht unrecht hatte. Hier geschah alles etwas langsamer, 
wenn nicht in gefuehlter Zeitlupe. Wenn der Deutsche mit 5 Minuten 
rechnet, bedeutet das in Ticosprache maximal 30. Es ist fast so wie bei 
den Faultieren. Aber wenn man sich drauf einlassen kann, auch ganz 
wunderbar. Schliesslich ist es hier waermer und wenn man sich da allzu 
schnell bewegt, schwitzt man ja viel mehr.
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      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/68085/Costa-Rica/Faul-wie-ein-Tier</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Sat, 15 Jan 2011 06:59:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Koffein in voller Dosis</title>
      <description>Am fruehen Morgen wachten wir von einer ungewohnten Stille auf. Es hatte kurzzeitig aufgehoert zu regnen, doch Sekunden spaeter fing es wieder an. Das Badezimmer setzte ich beim Versuch zu duschen unter Wasser, indem ich den wohl schlecht montierten Wasserhahn aus der Wand riss. Das Fruehstueck nahmen wir dennoch auf der Terasse unseres Boutique Hotels ein. Hier waren die Kellner sehr bemueht um uns. Jedes Gracias wurde mit einem freundlichen &amp;quot;con mucho gusto&amp;quot; beantwortet. Zu den Cornflakes kam der Versuch uns warme Milch zu servieren weniger gut an. Dafuer trafen wir die Hotelmanagerin Julie, die im Vorfeld keine Muehen gescheut hatte unseren Anspruechen gerecht zu werden. Dass der Wasserhahn in der Dusche aus der Wand gefallen war, nahm sie locker und amuesiert auf. Da eine Fahrt bei dem Wetter auf den Vulkan lebensmuede gewesen waere, organisierte sie eine Besichtigung der Kaffeeplantage nebenan. Um 11.30 Uhr trafen wir dort Tyron, der sein fliessendes Englisch seiner Aussage zufolge keinem geringeren als Jon Bon Jovi zu verdanken hatte, dessen Liedtexte er immerzu uebersetzt hatte. Tyron begruesste uns mit zwei roten Bohnen in der Hand, deren Innenleben erstaunlich nach Zucker schmeckte. Er erklaerte uns, dass das Wasser zur Produktion aus dem Berg kam und nach der Kaffeeproduktion wiederaufbereitet in die eigene Zucker- und Honigproduktion wanderte. Auch das Brennholz zum Trocknungsprozess der Bohnen wurde von ihnen selbst angebaut, da es verboten war, sich einfach des bestehenden Waldbewuchses zu bedienen. Sehr oekologisch. Wir durchliefen die einzelnen Stationen der Fabrik und im Anschluss bereitete er uns die zwei Kaffeesorten zur Verkoestigung zu. Sehr lecker! Fuer ihn war der Kaffee mindestens so wichtig wie das Fortbestehen von Bon Jovi. Und wieder was gelernt, was unsere Lebensweise bestaetigte: der Mensch kann so viel Kaffee trinken, wie er will. Es ist nicht ungesund! Ich war mir sicher, dass Tyron selbst zu 90% aus Kaffee bestand und als er uns den Fermentationsprozess erklaerte balancierte er unwissend auf dem Schirm seiner Baseballcap fuer zehn Minuten eine Kaffeebohne, was mich innerlich fast vor Lachen explodieren liess. Der hiesige Kaffee war so lecker, dass wir gleich im Anschluss den halben Souvenir- und Kaffeeladen leerkauften. Tyrons Monatsgehalt war gesichert. Auf dem Weg zurueck ins Hotel fuhren wir durch Turrialba auf der Suche nach einer Apotheke. Mein Oehrchen hatte sich am Playa Flamingo zuvor mal wieder mit Wasser gefuellt, weil ich mal wieder ohne Oropax schwimmen war und meckerte nun unaufhoerlich. Eine Schmerztablette von Julie, die ich zum Fruehstueck con mucho gusto eingenommen hatte, liess den kompletten Tag zum lustigen Erlebnis werden. Die Kaffees und der selbstgebraute Baileys von Tyron brachten das Fass zum Ueberlaufen. Zurueck im Hotel hatte man uns wegen des defekten Wasserhahns in ein anderes Zimmer gebucht, dessen Balkon zum Hotelpool zeigte. Auf dem selbigen machten wir es uns bei einem Drink gemuetlich, mein Freund war der festen Ueberzeugung durch den ganzen Regen wuerde der Pool ueberlaufen. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Ploetzlich platschte es laut und ich dachte schon, er haette mit der irrwitzigen Sorge recht gehabt, als ich ein Rudel Rentner bemerkte, die sich trotz Regen in den Pool gestuerzt hatten. Es waren allesamt Birdwatcher aus den Vereinigten Staaten, also dem Land das unter Kanada und ueber Mexiko liegt. Nirgendwo sonst. Als sich ein paar Bussarde am Himmel zeigten und umherkreisten, philosophierte die Ornithologenriege darueber, ob diese wohl im Rudel jagten. Ich malte mir insgeheim aus, was passieren wuerde, wenn sich die 15 Bussarde wie Pelikane zu Boden auf eine einzige Maus stuerzen wuerden. Am abend zaehlten wir an die 70 mucho gustos beim leckeren Essen. Wir konnten fast nicht mehr vor Lachen und bestellten fuer den ultimativen Zuckerkick gleich drei Desserts, was die frisch angelernte Kellnerin beim Servieren komplett aus dem Konzept brachte. Mucho gusto!</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/68084/Costa-Rica/Koffein-in-voller-Dosis</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 06:56:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Volcano here we come</title>
      <description>&lt;p&gt;Am fruehen Morgen verschliefen wir den Wecker. Eine Stunde spaeter lugte
 ich unter meinen Lidern hervor. Wir hatten zwei Naechte auf einem auf 
einem Sockel gebauten Rundbett in unserem kleinen Leuchtturmappartment 
verbracht. Das von mir liebevoll &amp;quot;Discobett&amp;quot; genannte Schlafteil war 
schon etwas durchgelegen, darum war ich ueber das Verschlafen arg 
verwundert. Wir hatten einen Megaritt mit unserem Jeep Irgendwas vor 
uns. Man schaetzte unsere Strecke vorher fachmaennisch auf 10 Stunden 
Fahrt ein. Von der Pazifikkueste in Playa Grande sollte es quer durchs 
Land zum Vulkan, nach Turrialba, gehen. Frohen Mutes packten wir unsere 
Sachen und nach einem kurzen Saft-und Kaffeefruehstueck schwang sich 
mein Freund mal wieder hinters Lenkrad, waehrend ich Navi spielte. In 
Tamarindo hielten wir kurz am Supermarkt um uns mit US amerikanischen 
Snacks einzudecken. Freshly imported. Mit meinen geliebten 
Mozzarella-Cheddar Cheese Sticks bewaffnet und einem langen 
undefinierbaren Sandwich fuer den Mann ging es auf die mehr oder minder 
ausgebaute Autobahn. Jaja, was dem Deutschen zuhause die Autobahn ist 
dem Costa Ricaner die Schotterschlagloch-Bahn. Da wir ja aber 
Ueberschwemmungsbachstrassen und drei Stunden Holperpistenfahrt erprobt 
waren, sollte auch die geschaetzte 10-stuendige Fahrt ins Central Valley
 kein Problem darstellen. Als wir Guanacaste ueber die Puenta de la 
Amistad verliessen kribbelte mein Magen. Nicht nur, weil mir aufgrund 
der Brueckenpanik schlecht wurde- Der Ausblick auf die Bucht von Nicoya 
und rueckblickend auf die Tage in Santa Teresa und Playa Grande 
entfachten Sehnsucht. Wann waere das naechste Mal, wenn wir zurueck 
kommen wuerden? Wir fuhren jetzt ueber den Panamerican Highway, was auch
 nicht bedeutete, dass man schneller fahren durfte als 60 kmh geschweige
 denn konnte. Wir fuhren auf San José zu. Vorbei ging es durch Taeler 
und ueber Berge, an Vulkanen und kleinen Doerfern, in denen wir manchmal
 fuer eine Cola oder eine Pinkelpause hielten. Kurz vor San José 
 gerieten wir in den Feierabendverkehr, der hier schon um 16.00 beginnt.
 Wir quaelten uns durch die voll und wild befahrene Stadt immer in 
Richtung Cartago, soweit es die Beschilderung zuliess. Es ist hier ein 
bisschen wie in der Fahrschule. Wenn kein Schild dort steht, heisst es 
wohl, man soll der Strasse folgen. Leider ging diese Rechnung nicht 
immer auf, sodass wir zahlreiche Menschen durch das geoeffnete Fenster 
anbruellten: &amp;quot;Cartago??&amp;quot;. Uns wurde immer freundlich geholfen. Zwischen 
Spanisch verstehen und spanisch sprechen herrschen Welten, aber unser 
Verstaendnis war sehr gut, fuer Auslaender. Auf der Weiterfuehrung des 
Panamerican Highways, auf den wir dubioserweise nach unserer Stadtfahrt 
quer durch San José wieder landeten, erzeugte das Schilderchaos in uns 
Angstzustaende. Wo zur Hoelle ging es jetzt nach Cartago? Wir schrien im
 Stau vor der Ampel in den Toyota rechts von uns und der darinsitzende 
Tico mit Gemahlin fuchtelte wild mit den Armen in der Luft herum. Trotz 
des Hochgeschwindigkeitsgelaber auf spanisch verstand ich &amp;quot;da vorn am 
Kreiserkehr raus, Ihr koennt uns folgen, wir fahren in die Richtung&amp;quot;. 
Mein Freund betaetigte sofort die Verriegelung des Jeep Irgendwas und 
wir folgten den beiden mutig. Wie suess, der blieb sogar stehen und 
wartete auf uns als wir dreisterweise in einer Kurve ueberholt wurden! Ausgeraubt wurden wir nicht, keine Angst, Mutti. In Cartago hielten wir vor der Basilica, in der die La Negrita steht- eine Marienstatue, die als Schutzpatronin fuer Costa Rica fungiert. Die La Negrita wurde Erzaehlungen nach einst von einer jungen Frau an einem Ort, an dem heute die Basilica steht, gefunden und einfach mit nach Hause genommen. La Negrita, weil die Statue nicht wie bei uns weiss, sondern schwarz ist. Ueber Nacht jedoch verschwand die Statue aus den Haenden der jungen Frau, sie war am Morgen darauf einfach nicht mehr da. Die junge Frau ging zurueck an den Platz, an dem sie die La Negrita gefunden hatte und siehe da, seelenruhig stand die Statue wieder am selben Ort, an dem sie urspruenglich gefunden wurde. Das gleiche Spiel passierte in der darauffolgenden Nacht wieder, denn die junge Frau konnte es nicht sein lassen und nahm die Mary einfach wieder mit. Aufgrund dieser Geschichte wurde an dem Ort in Cartago die Basilica de Nuestra Senora de Los Angeles gebaut, die mittlerweile schon mal zerstoert und wieder aufgebaut wurde. Auch wurden zahlreiche Diebstaehle verzeichnet, in denen die La Negrita gestohlen wurde...aber: Am naechsten Morgen wieder auftauchte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das nenne ich mal Misserfolg auf krimineller Ebene. Wer klaut auch schon so eine huebsche Statue, die dem Land heilig ist. Ich haette zuhause auch gern nur Sachen, die, gesetz jemand wuerde sie ueberhaupt klauen wollen, am naechsten Morgen wieder am selben Fleck stuenden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ein Regenbogen erstrahlte ueber der Basilica, als wir weiterfuhren in Richtung Turrialba. Wir wollten uns den Vulkan Irazu, mit knapp 3.000 Metern der hoechste von Costa Rica, anschauen und den Vulkan Turrialba. Letzterer war jedoch, so hiess es seitens des Hotels vor Ort, schon seit einigen Tagen aufgrund seiner Schwefelproduktion und Aktivitaet fuer Besucher geschlossen. Nur gut, dass unser Hotel direkt am Fusse jenen lag. So blieb uns nur noch Irazu. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir schlaengelten unseren Jeep Irgendwas durch eine Berg- und Talfahrt, eine ganze Stunde lang. Als es in Stroemen anfing zu regnen, wunderten wir uns doch ueber die zahlreichen Autofahrer die mit ueberhoehter Geschwindigkeit durch die Kurven bretterten. Es regnete und hoerte nicht auf. Auch als wir im Hotel ankamen, suppte es weiter aus dem Himmel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Himmel Herr Gott noch mal! Wir hatten doch die La Negrita besucht! Ich hatte doch gebetet. An guten Tagen kann man vom Irazu aus naemlich auf Karibik und Pazifik stieren, das waere doch das Highlight gewesen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In optimistischer Erwartung orderten wir Room Service und gingen frueh schlafen um am naechsten Morgen halt den Vulkan zu erklimmen...&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/68033/Costa-Rica/Volcano-here-we-come</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 22:42:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eggs a la Sarah</title>
      <description>
&lt;p&gt;&amp;quot;Wie haetten Sie denn gern meine Eier?&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Danke, bitte legen Sie sie einfach hier ab. Um den Rest kuemmern wir uns.&amp;quot; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ungefaehr sah der Dialog zwischen der riesigen Leatherback Schildkroete und dem Helfer des Parque Nacionals Marina las Baulas in dieser Nacht aus. Nachdem wir lang genug bei Quesadillas und lokalen Bieren auf den Anruf der Tierschuetzer gewartet hatten, versuchte die hiesige Oberkellnerin des Restaurants vom Las Tortugas Hotel uns um 20.30 Uhr unter dem billigen Vorwand sie muessten aufgrund des Geburtstages der Rezeptionistin heute eher schliessen, rauszuschmeissen. Angenervt verliessen wir das Lokal. Kein Anruf, keine Turtle, keinen Platz um die Wartezeit zu ueberbruecken. Na super. Wir hatten die Schildkroetentour schon fast abgeschrieben, als wir uns doch noch einmal dazu entschlossen, an der Station vom Nationalpark vorbei zu fahren und den aktuellen Stand zu erfragen. Mit den Wartenummern 1 und 2 bewaffnet schoben wir uns durch die wartende Schulklasse hindurch bis zum Ansprechpartner David. Die zwei Oesterreicher, die sich fuer die Tour nur noch auf Warteliste einschreiben konnten, plaerrten uns aufgeregt entgegen: &amp;quot;Ah gaeh, hoabts Eich Nummer aens un zwae kebn, woil die hams scho oafgrufe!&amp;quot; Wir durften also mit. David schubste uns auf die Strasse und befehligte uns als Anfuehrer der Gruppe 1-17 in Zweierreihen aufgestellt zu warten. David war sehr gewissenhaft und gruendlich in seinem Job, so schrie er immer wieder unsere Truppe &amp;quot;stay in line&amp;quot; an. Leider beliefen sich seine Englischkenntnisse auch auf diesen Satz neben &amp;quot;hello my name is Daviiiiid, i am your guide&amp;quot;, so dass er eine junge Mutter mit ihrem achtjaehrigen Sohn, die aus San José stammten und beide englisch und spanisch sprachen kurzerhand zu Dolmetschern befoerderte und vor uns abstellte. Wir waren etwas traurig, dass wir nur fuer stolze fuenf Minuten Anfuehrer spielen durften, aber auch dankbar fuer die sehr nette Uebersetzerin. In Marschierschritt ging es an den Strand. Die Guides waren allesamt aus dem Haeuschen und wuselten wie Ameisen ueber den Sand, immer wieder &amp;quot;stay in line&amp;quot; schreiend. Ueber uns strahlte der Mond mit den Sternen um die Wette und hinterliess einen wunderschoenen Lichtschein auf den Wellen des Pazifiks. Wir rannten in der Zweierrreihe hinter David hinterher, noch relativ ziellos. Die Aufregung der Guides kam nicht von ungefaehr wie uns die Mutti aus San Jose erklaerte. Vier Leatherback Turtles hatten sich am Strand blicken lassen und brachten damit Aufruhr in die Truppe. In den letzten Wochen hatte sich den Aussagen zufolge keine einzige an den Strand bequemt. Wir hatten also Glueck und was fuer eins! Als wir zu dem riesigen Loch kamen lag dort eine umwerfend schoene und grosse Schildkroete, die bereit zur Eiablage war. Im Mondschein stellten wir uns hinter ihr auf, die Zweierreihe glich dank Aufregung und Mangel an Disziplin einer Massenpanik, die so dicht wie moeglich an Kroete ran wollte. Wir hockten gespannt hinter ihr, waehrend eine Biologin im Sand liegend leise auf sie einredete und die Eier zaehlte. Die Schildi war keine Unbekannte. Dank des ihr verpassten Mikrochips konnte sie als Sarah identifiziert werden. Grosse weisse schleimueberzogene Eier plumpsten behutsam in den Sand und die von ihr selbst errichtete Kuhle. Ich hatte Traenen in den Augen. Diese Tiere sind der Wahnsinn. In 60 Tagen wuerden hier aus den knapp 30 Eiern kleine Kroetenwinzlinge schluepfen, die Dank Sternenhimmel ihren Weg in den weiten Pazifik finden wuerden. David zufolge packten diesen Weg von 30 Babies nur 1-3, der Rest wuerde es entweder nicht aus dem Ei oder nicht in den Ozean schaffen. Nachdem das letzte Ei gelegt war, fing Sarah mit den Hinterlauefen an das Nest mit Sand zu zu schuetten. Das erste oder auch die ersten Eier und die letzten die sie legte, waren jedoch leer- als Airbag fuer die ersten und als Schutz vor Nestraeubern. Es war ein grossartiger Abend und Erfolg fuer uns und natuerlich fuer den Nationalpark. Wir wanderten zufrieden und beruehrt unter dem Sternenhimmel zureck zur Station. Wenn ich nicht so einen bloeden Job haette, der meine baldige Rueckkehr erfordert, wuerd ich glatt in 59 Tagen zurueckkehren um zu helfen und die Babies von Sarah zu sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Exkurs: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als wir um 18 Uhr an der Station ankamen, warteten mit uns neben einer Schulklasse auch eine rothaarige amerikanische Familie, deren Tochter ca 12 Jahre alt war und deren 8 Jahre alter Sohn es nach kurzer Zeit durch auffaelliges Benehmen schaffte, aufs Hotelzimmer verbannt zu werden. Aber er war nicht allein, denn die angenervte Mutter verbannte ebenso ihren Mann und harrte nun mit der Tochter vor der Registration aus. Ich muss an dieser Stelle meinem Erdkundelehrer danken, der uns damals alle Laender samt Staaten und Hauptstaedte hatte auswendig lernen lassen. Das Wissen im Hinterkopf liess mir auf der darauffolgenden mitgelauschten Konversation fast die Hutschnur platzen. &lt;br /&gt;Tochter: Mummy, which countries besides Guatemala and Costa Rica belong to Central America? &lt;br /&gt;Mutter (sichtlich nachdenklich und altklug antwortend): well of course there are Belize and....Honduras. &lt;br /&gt;Tochter: so which one is under us? &lt;br /&gt;(Oh Gott, unter und ueber durften wir NIE benutzen- es hiess immer noerdlich oder suedlich...aber gut.)&lt;br /&gt;Mutter: Honduras is under us...(stockend) but i m not sure, I think there s one more...&lt;br /&gt;Tochter: so north america is canada, the us and mexico but central america includes Honduras, Belize, Guatemala and Costa Rica. Thanks Mum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich haette am liebsten geschrien und der Mutter einen Globus oder meinen Erdkundelehrer geschenkt. Waren aber beide nicht da. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/68032/Costa-Rica/Eggs-a-la-Sarah</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:36:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>waiting for the turtle to come out</title>
      <description>&lt;p&gt;Klar, dass wir geraedert aufwachten und kaum geschlafen hatten. So zogen
 wir um in eines der groesseren Appartments. Auch, weil die Herberge im 
Hotel meinen hygienischen Anspruechen nicht gerecht werden konnte. Heute
 abend werden wir uns wohl mal ausnahmsweise in lange Hosen schmeissen 
muessen, wenn wir in den Djungle staksen um Schildkroeten zu beobachten.
 Denn auf dem Hinweiszettel des Hotels steht eindeutig: &amp;quot;Do not touch 
the snakes. They are usually poisonous&amp;quot;. Auch ist weiterhin angemerkt 
&amp;quot;do not ride the turtles&amp;quot;. Danke fuer den Hinweis!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Aktueller Hinweis: Nach zwei Std. Warten sitzen wir nun im Recall auf der Liste fuer die Turtle Tour. Denn hier gibt es gerade nur eine Turtle, die eventuell heute rauskommt. Und wenn das passiert, will man uns anrufen...Ich esse bis dahin meine 10. Quesadilla und trinke, weil man im Nacional Parque ruhig sein soll..&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/67905/Costa-Rica/waiting-for-the-turtle-to-come-out</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 20:04:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Jeep Fahren nach Playa Grande</title>
      <description>Der Daihatsu Irgendwas Jeep wurde um 10 Uhr an unser Hotel geliefert. 
Voll vom Abendessen am Vortag packte ich meinen Rucksack, waehrend mein 
Freund sich die Route nach Samara erklaeren liess. Wir wollten weiter 
nach Playa Grande, was auf normalen Strassen ca. 4-5 Stunden von uns 
entfernt lag. Aber da wir nicht normal und meine Ueberredungskuenste 
gross waren, entschieden wir uns fuer einen gewagten Trip entlang der 
Kueste bis nach Samara. Wir wussten, dass uns auf dieser Route ein paar 
Fluesse erwarteten, die wir ueberqueren mussten. Einfacher gesagt als 
getan, denn mit ueberqueren meine ich ganz ohne Bruecken. Wir starteten 
nachdem wir uns von Yateem und unseren Hunden wehmuetig verabschiedet 
hatten, ueber die Schalgloschstrasse mit 30 kmh und der Karte, die uns 
Yateem noch aufgemalt hatte. Nach einer wunderschoenen Fahrt am Strand 
entlang und nur einem &amp;quot;Verfahrer&amp;quot; fuhren wir bergab in ein kleines 
Waldstueck auf den 1. Fluss zu. Der sah noch relativ einfach und 
passierbar aus. Um sicherzugehen sprang ich aus dem Wagen und watete vor
 durch das Flusswasser. Es haette ja sein koennen, dass die ein oder 
andere Vertiefung unseren Daihatsu Irgendwas zum Kentern haette bringen 
koennen. Ich lief also die Route mit dem Niedrigwasser ab und dirigierte
 meinem Freund, wie er am besten zu fahren hatt. Er raste mit Vollgas 
durch den Rio, waehrend sich Brian auf der Rueckbank umdrehte und vor 
Angst in die Sitzpolster jaulte. Wir kamen auf der anderen Seite heil an
 Land und atemeten auf. Fluss eins war geschafft.  Fluss zwei war trotz 
mehr Tiefe ein Kinderspiel. Nur bei Fluss 3, dem Rio Bongo, blieben 
unsere drei Herzen kurz stehen. Dieser war wirklich breit und zwar war 
auf Mitte der Strecke eine Kieserhoehung zu erkennen, aber die Sicht auf
 den Grund war gleich Null. Am Ufer stand ein Tico, der in sein Motorola
 Handy (Groesse Baguette) schrie und mich angrinste, als ich vorsichtig 
einen Fuss in das truebe Krokodilswasser streckte. Es war gar nicht tief
 und reichte mir bis zur Mitte der Wade. Aber die truebe Bruehe war 
nicht nur trueb wie Pfuetze, sondern auch noch kochend heiss. Auf der 
anderen Seite wanderte ebenfalls ein blondes Maedchen in Richtung Fluss 
und hinter ihr wartete wie in einem Spiegelbild ein Daihatsu Irgendwas 
Jeep in der gleichen Farbe wie unserer. Ich unterbrach den schreienden 
Tico am Riesentelefon mit der Frage, ob es ueberhaupt moeglich war den 
Fluss zu ueberqueren und vor allem wie am besten. Mein Freund fuhr 
wagemutig los, waehrend ich wieder durch das Wasser stakste. Auch diesen
 Fluss hatten wir halbwegs trockenen Fusses ueberquert, was wir 
definitiv dem richtigen Zeitpunkt zu verdanken hatten, so waren wir bei 
Low Tide losgefahren. Der deutsche Fahrer hinterm Steuer des anderen 
Wagen war dankbar fuer unseren Hinweis, dass er noch zwei weitere aber 
unbedenkliche Fluesse zu durchqueren hatte und pirschte sich langsam ans
 Ufer hervor. Die Haelfte bis zur kleinen Halbinsel nahm er kummerlos, 
bei dem Rest schien ihn der Mut zu verlieren. Nach 2 Minuten Warten 
passierte nichts, wir beschimfteb ihn heimlich als feige und fuhren 
weiter. Insgesamt waren wir 3 Stunden auf unbefestigten Holperstrassen 
unterwegs, die uns mal am Strand und immer wieder bergauf und bergab 
durch das Hochland Guanacastes fuehrten. Bei Samara ueberraschte uns 
endlich wieder befestigte geteerte Strasse und wir preschten durch bis 
nach Nicoya. In Nicoya wuselten wir uns durch den dichten und unheimlich
 unuebersichtlichen Strassenverkehr und landeten letztendlich auf der 
Autopista 21 um herauszufinden, dass diese wirklich nicht mehr als eine 
Piste war. Der Schulbus fuhr mit Hoechstgeschwindigkeit vollbeladen 
hinter uns her und landete fast auf unserem Ruecksitz. Um 19.15 Uhr 
fanden wir nach einer kleinen Irrfahrt unser Hotel in Playa Grande.&lt;br /&gt;
Erschoepft fielen wir nach einem Cheesburger und ein paar Quesadillas 
ins Bett um um Mitternacht von dubiosen Geraeuschen ueber uns 
wachgeruettelt zu werden. Nicht wissend, was da auf dem Dach herumturnte
 und diese lauten Poltergeraeusche verursachte, nahmen wir an, dass es 
sich um a) einen Affen oder b) einen Iguana handelte, der gerade 
Kokosnuesse ueber das Dach rollte.
</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/67904/Costa-Rica/Jeep-Fahren-nach-Playa-Grande</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Mon, 10 Jan 2011 12:57:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Unterwasserwelt von Tortuga</title>
      <description>&lt;span&gt;&lt;span&gt;Der Wagen sollte uns &lt;a&gt;um 07.45 Uhr&lt;/a&gt; abholen und kam puenktlich &lt;a&gt;um 08.20 Uhr&lt;/a&gt;.
 Wir hatten eine Bootstour nach Tortuga Island gebucht inklusive 
Schnorchelausflug und wollten unsere Unterwasserkameras zum Einsatz 
bringen. Freudestrahlend und hundemuede sassen wir also mal wieder in 
einem klapprigen Bus auf dem Weg nach Montezuma, von dort aus sollte es 
mit dem Boot weitergehe  n. Auf dem Weg dorthin sammelten wir in Mal 
Pais noch zwei blubbernde Boston Houswives ein, die mit der enormen 
Taucherfahrung von 2 Tauchgaengen die Unterwasserwelt vor der Halbinsel 
erkunden wollten. In Montezuma angekommen, war der leicht verquollene 
Hippie am einzigen Ticketcounter leicht mit der Menge von 30 Personen, 
die entweder schnorcheln, tauchen oder Pferdereiten wollten, 
ueberfordert. Gut, es war auch erst&lt;a&gt;09 Uhr&lt;/a&gt; morgens und schon 
verdammt heiss im Hippiedorf. Nach unserem Ticketkauf schickte der 
sympathische Dreadlock-Mann uns erstmal weg mit den Worten &amp;quot;we have to 
wait for 2 more people from Mal Pais. 10 minutes please&amp;quot;. Wir wussten 
insgeheim dass die Fahrt laenger als 10 Minuten dauerte, also setzten 
wir uns ins Sano Banano und bestellten zwei Kaffees mit Milch. Zehn 
Minuten spaeter grinste uns Rastafari an und bat um weitere 20 minuten. 
Also wechselten wir auf einen zweiten Kaffee die Location. Nebenan 
suchte ich die Toilette auf und musste mit Schrecken feststellen, dass 
von innen eine Maedchenstimme schrie &amp;quot;Help! Open the door please!&amp;quot; oh 
Gott die Arme dachte ich. In einer der minder sauberen Toiletten in 
Mittelamerika eingeschlossen zu sein, ist kein Spass. Mit einem 
Handumdrehen befreite ich ein erleichtert schauendes 1,30 meter grosses 
Maechen aus der Nasszelle. &amp;quot;the lock is not working&amp;quot;'war ihre Aussage 
woraufhin ich dieses erstmal ueberpruefte bevor mir das gleiche 
Schicksal zuteil werden koennte. The lock funktionierte einwandfrei wie 
ich ihr erklaerte, als sie bereitwillig auf mich warten wollte. Halt nur
 anders herum, so wie einiges hierzulande. Spaeter stellte sich heraus 
dass sie nebenan im Café sass, mit ihrer genau so grossen Freundin. Zwei
 deutsche Zwerge auf dem Weg zum Horseriding, die heute schon zahlreiche
 Pechstraehnen erlitten hatten. Ich fragte mich, wie gross die Pferde 
wohl sein wuerden... Enich ging es aufs Boot. Mit dabei 18 weitere 
Touris, natuerlich auch die zwei Tauchernasen aus Boston, die so 
ziemlich alles als &amp;quot;sooo beautiful&amp;quot; kommentierten. Ein graumelierter 
Vater schleppte seine widerwillig reinschauende Tochter und deren 
Freundin mit an Board. Anscheinend waren nicht alle freiwillig hier. Zum
 Start bestand Reisefuehrer Allen darauf, dass sich jeder eine 
Schwimmweste uemlegte, was die korpulentere Franzoesin gegenueber von 
mir sichtlich unbehagte. Mit einem 175 Ps-Motor betriebenen Kahn heizten
 wir vorbei an einsamen Straenden, Luxusvillen hinter Palmen und dem 
Naturschutzgebiet um Cabo Blanco. Nach 50 Minuten Fahrt erreichten wir 
die Isla Tortuga mit ihrem hellen Sandstrand. Ich musste dringend fuer 
kleine Maedchen, aber liess mir nichts anmerken. Auf der Insel liessen 
wir die zwei Taucherinnen an Land und fuhren zurueck an einen kleinen 
Felsvorsprung, an dem man uns befahl, Schwimmwesten gegen Flossen zu 
tauschen. Daraufhin verzog die Freundin der kleinen widerwilligen 
Tochter angeekelt das Gesicht. &amp;quot;Why would I wear theeeeheese?&amp;quot; und hielt
 die Flossen, die uebrigens in einem einwandfreien Zustand waren, mit 
spitzen Fingern in die Luft. &amp;quot;You better wear theeeeheeese so you won t 
have to swim so hard while snorkeling&amp;quot; antwortete ich ihr fuersorglich 
und wohlwollend entgegen. Das Maedchen hob erstaunt ihre eine Augenbraue
 nach oben und schaute dankbar aber immer noch angeekelt. Ich beneidete 
sie stark um ihr Augenbrauenzucken. Das wollte ich auch schon immer 
koennen. Als wir ins Wasser sprangen,  mussten wir aufpassen nicht einen
 der schon anwesenden Schnorchler abzubomben, so hatten hier schon 7 
Boote unseres Kalibers um die Felsen ankern. Man kann sich ausrechnen, 
wieviele Menschen sich also nun zwischen den Booten und Felsen im Wasser
 befanden. Schnell tauchte ich unter und schnorchelte zwischen 
Kinderschnorchler, Opa und Oma Schnorchel und der pikierten Freundin 
hindurch. Leider sah ich nur die typischen kleinen Fische in gelb blau 
und mehr nicht ausser Cellulite, urinierenden 
Schwimmfluegelschnorchlern, und Flossen die vor mir her schlugen. Mein 
Freund und ich verdrueckten uns etwas abseits und umarmten enttaeuscht 
unsere Unterwasserkameras um die Lage zu sondieren. Es war hier 
entschieden zu voll und zu allem Ueberfluss wurden wir auf einmal von 
tausenden kleinen Jellyfishes attackiert. Meine Hand erfuhr den Schmerz 
zuerst. Rote Pusteln machten sich in Sekundenschnelle breit. Aber es war
 nichts im Wasser zu erkennen. Woher kam das Viech? Wo hatte sich die 
Sau versteckt? Wie ein feiner brennender Sandstrahl traf es auf einmal 
meine linke Wange, dann das Knie, dann den Arm. Ich hatte die Faxen 
dicke. Entnervt tauchte ich auf um nach meinem Freund zu sehen. Dessen 
Schulter gluehte mir rotgrpustelt entgegen. Auch ihn hatten die kleinen 
unsichtbaren Quallen nicht verschont. Angesaeuert schwammen wir zurueck 
zum Boot und schwangen uns an Deck, wo die beleibte Franzoesin auf ihren
 Freund und die Trotzkopftochter auf ihren Vater und Flossenfreundin 
warteten. Wir rieben uns mit Eiswuerfeln ab und tranken den suessen 
Eistee, den uns Reisefuehrer Allen gereicht hatte. Die Schulter meines 
Freundes sah immer schlimmer aus. Der Jellyfish hatte ihn eiskalt 
erwischt. Nach und nach sprangen die anderen Schnorchler zurueck an 
Board, alle mit den gleichen Symptomen. Nur die Flossenfreundin plagte 
ein anderes Wehwehchen. Sie hatte sich mit einem der scharfen Felsen 
angefreundet und rieb nun mit einem Stueck Watte den blutigen Riss in 
ihrem Schenkel ab. Lediert fuhr die Truppe auf unserem Boot zurueck auf 
die Insel. Ich hupefte freudig in Richtung Souvenirladen und erkundigte 
mich bei der 9-Jaehrigen hinter der Theke nach den Baños. &amp;quot;Around the 
corner and it costs 1 Dollar&amp;quot;. Unverschaemtheit. Ich huepfte zurueck zur
 Campsite, an der sich unsere Besatzung breit machte und der Schiffskoch
 anfing irgendetwas in Tomatensauce zu grillen. Einen Dollar spaeter 
stand ich vor einer abgewrackten Holzkabine hinter der sich wohl die 
einzige Toilette der Insel befand. Vor mir probierte eine aeltere 
Amerikanerin aufgeregt mit einem Schluessel die Tuer zu oeffnen und 
fluchte dabei. &amp;quot;i cannot open it, damn it&amp;quot;. Heute war wohl Tag der 
verschlossenen Klotueren. Ich gab kluge Ratschlaege, aber tatsaechlich 
musste erst die Mutter der 9-Jaehrigen kommen um den Verschlag zu 
oeffnen. Mittlerweile hatte sich eine Schlange von weiteren 20 
Bootsgaesten hinter mir vor der einzigen Toilette der Insel versammelt 
und wartete geduldig. Mit den Worten &amp;quot;now that was an experience&amp;quot; 
entstieg die US Mutti erleichtert aber schockiert der Toilette. Ich war 
gespannt, was mich dort erwarten wuerde. Die Tica jedoch dachte an alles
 andere als mich nun auf die Toilette zu lassen und verschwand mit einem
 Hygiene (?)- Spray im Baño. Es dauerte ganze 4 Minuten bis ich nun 
endlich die 1 Liter Wasser und den Jugo Naranja loswerden durfte- und 
das vor mittlerweile 30 wartenden Menschen. Ich nahm mir vor auch einen 
abschliessenden Spruch beim Verlassen abzulassen und entschied mich fuer
 &amp;quot;wow i have seen cleaner ones in the desert&amp;quot; bevor ich zum Lager 
zurueckging. Denn das stimme tatsaechlich. Es gab Fisch oder Huhn in 
Tomatensauce. Ich nahm Fisch, mein Freund das Huhn. Sichtlich 
erleichtert durch das Leichtbier war uns zu Scherzen aufgelegt so 
angelte mein Freund sich die Ananas und Melonenstuecke, die als 
Nachtisch seviert wurden, vom Nachbarstisch weg. Herrlich. Wir 
entschieden uns den Rest des Tages auf eine der Liegen am Strand zu 
vebringen und liessen unsere maltretierte Bootsausflugsseele baumeln. 
Vor uns ankerten 30 Kleinboote, ein Dampfer, der scheinbar endlos viele 
Menschen ausspuckte ohne Unterbrechung und einige kleine Speedboote, die
 Ticos gehoerten. Um 15 Uhr legten wir ab. Zurueck nach Montezuma. Dort 
stiegen wir mit den Tauchnasen und einem Paar aus North Carolina in 
unseren Bus zurueck nach Santa Teresa. Muchas gracias ZumaTours! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die
 letzten zwei Abende froehnten wir Erics Kochkunst und entspannten uns 
am letzten Tag am Strand in der Sonne. Santa Teresa ist ein bildschoener
 kleiner Ort, der uns gut gefiel und vor allem die besten Wellen 
ausspuckt, die die Region gesehen hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/67903/Costa-Rica/Die-Unterwasserwelt-von-Tortuga</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Sat, 8 Jan 2011 12:56:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>wie die Rentner</title>
      <description>&lt;span&gt;&lt;span&gt;Neben zahlreichen blauen flecken 
und &amp;quot;Eiern&amp;quot; am Koerper trage ich ausserdem nun stolz einen 
Lepraaehnlichen Ruecken mit mir herum, der durch den ersten Sonnenbrand 
aus Jaco zustande kam. Aber man kann ja auch nicht immer aussehen wie 
Karl Lagerfelds neue Muse. Wir entschieden uns heute aufgrund des 
sportlichen ereignisses von gestern fuer einen entspannten Ruhetag am 
Strand und einem early bird Dinner im Brisas del Mar, einem Restaurant 
am Hang hoch oben mit Blick ueber die Bucht. Von hier aus hatte man 
einen wunderbaren Blick auf den unbeschreiblich schoenen 
Sonnenuntergang. Das essen war hervorragend, wenn auch nicht so gut wie 
am Vorabend. Unser Taxi fuhr uns ueber die staubige 
Schlaglochuebersaehte Hauptstrasse nach hause ins bett. Da wir am 
naechsten Tag um halb 7 raus mussten, passte es zeitlich in den Kram, 
dass die Sonne hier &lt;a&gt;um 17.30 Uhr&lt;/a&gt; untergeht und wir&lt;a&gt;um 19 Uhr&lt;/a&gt; das Restaurant verliessen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/67902/Costa-Rica/wie-die-Rentner</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Fri, 7 Jan 2011 12:55:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Surfen und so weiter..</title>
      <description>&lt;span&gt;&lt;span&gt;Wie die rentner standen wir &lt;a&gt;um 9 uhr&lt;/a&gt; in der kueche und mein freund brutzelte Ruehreier mit Speck in der Pfanne. &lt;a&gt;Um 12 Uhr&lt;/a&gt; hatten
 wir ein Date mit Mick, unserem Trainer. Wir schmissen uns fuer zwei 
Stunden auf die Boards in die Wellen und hatten tierischen Spass, auch 
weil sich mein Oberteil staendig verabschiedete, weil ich mir bei der 
Hitze das Rash ersparen wollte. Dumme Idee gewesen. Meinen Freund 
moechte ich an dieser Stelle ganz besonders loben und erwaehnt wissen, 
da er trotz Nullerfahrung eine sichtlich gute Figur auf seinem Longboard
 abgab. Der naechste Slater ward geboren! Die Stroemung hier ist 
wahnsinnig und ich hatte des oefteren einen Waschgang hinter mir, der 
mich gefuehlte hundert Meter weiter weg spuelte. Im Anschluss gab es 
fuer den Mann eine Massage,  waehrend ich auf der Liege faul umher 
traeumte und den Profis zuschaute. Abends wanderten wir mit unseren 
mittlerweile drei Hunden ueber den Strand nach nebenan. Wer einmal die 
wahnsinnigste Kochkunst der Welt geniessen moechte, sollte hier hin 
gehen  &lt;a target="_blank" href="http://www.milarepahotel.com/"&gt;http://www.milarepahotel.com/&lt;/a&gt;.
 Das kleine Restaurant unterm Palapa Dach serviert Dank Kuechenchef Eric
 aus Vermont das beste, was ich jemals gegessen habe. Ausserdem macht 
Jessica aus Buenos Aires dort die besten Mojitos. Yumm! Unsere Hunde 
folgten uns treu bis an den Tisch u begleiteten uns auch auf dem 
Heimweg. Wir fielen frueh ins Bett und der Muskelkater am naechsten 
Morgen liess mich um halb 7 starr erwachen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/67901/Costa-Rica/Surfen-und-so-weiter</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Thu, 6 Jan 2011 12:54:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Santa Teresa</title>
      <description>
&lt;span&gt;Das dickste von den sechs anderen Rucksackmaedchen kam aus 
Deutschland, genau wie seine drei Freundinnen. Ein breiter bayrischer 
Dialekt lag ueber dem Strand von Herradura. Wir hatten uns von Anna 
wehmuetig verabschiedet und standen jetzt am Strand, warteten auf das 
Water Taxi, das die uebergewichtige Sueddeutsche und ihre Freundinnen 
sowie den Rest der wartenden Menschen neben uns zur Halbinsel nach 
Montezuma bringen sollte. Das Taxi kam puenktlich mit einer Stunde 
Verspaetung. Wir huepften an Board trotz grosser Angst vor enormer 
Schlagseite. Der kleine zehnjaehrige Ticojunge hatte vorher umsichtig 
unsere Rucksaecke in Muellsaecke gepackt um sie bei einem eventuellen 
Kentern vorm Wasser zu schuetzen. Nach zehn Minuten Fahrt musste unser 
Kahn direkt neu betankt werden. Klar, so viel Gewicht frisst auch Sprit 
weg. Weiter ging es durch den Pazifik, der Captain sah Snoop Dogg 
ziemlich aehnlich und war mindestens genauso nuechtern wie John, der Ami
 den wir beim Canopy Ziplining um 14 Uhr in der Hitze mit einem Bier in 
der Hand erwischt hatten. Die einstuendige Fahrt wurde unterbrochen, als
 mitten auf offenem Meer eine Walfamilie unseren Weg kreuzte. Das dicke 
Maedchen hatte Traenen in den Augen, auch wir hatten so etwas 
atemberaubendes noch nie gesehen. Zwei grosse Wal und drei Kleine 
prusteten Wasser aus ihren Loechern in die Luft und tauchten elegant auf
 und ab bis sie in der Weite des Pazifiks verschwanden. Weit uns breit 
jedoch immer noch keine Wellen. Langsam wurde ich nervoes. Auch als wir 
in einer kleinen Bucht bei Tambor anlegten, war die See ruhig wie ein 
Altenheim. Mit Freude erfuhr ich Minuten spaeter dass wir genau dort 
anlegen mussten, weil das Wasser in unserem urspruenglichen Zielhafen 
Montezuma zu unruhig war. Als wir dort nach einer halbstuendigen Fahrt 
ankamen, war unser Fahrer nirgendwo zu sehen. Er sollte uns weiter nach 
Santa Teresa bringen, wusste aber natuerlich nichts von der Verspaetung 
unseres Wassertaxis. Ich lief durch das kleine Hippiedorf Montezuma um 
ihn zu suchen, waehrend mein Freund auf unser Gepaeck aufpasste. Hier 
waren die Wellen ein wenig aufgewuehlter aber noch lange nicht 
surftauglich. Als ich erfolglos zurueckkehrte, nahmen wir einen Kaffee 
im Sano Banano Café ein und bestellten uns dort ein Taxi. Nach einer 
weiteren Stunde Fahrt erreichten wir Sana Teresa. Zufrieden schmissen 
wir uns in den Pazifik, die Wellen taten den Rest und vom Schlafzimmer 
unseres hiesigen Hotels hoerten wir nachts der tosenden Brandung zu. 
Auch zwei Wachhunde liegen vor unserer kleinen Villa- Brian ist seitdem 
etwas eifersuechtig. Morgen geht es aufs Board. Pura Vida! &lt;/span&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/67900/Costa-Rica/Santa-Teresa</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Wed, 5 Jan 2011 12:52:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Rumble in the Jungle Part Two</title>
      <description>&lt;span&gt;Nachdem sich mein Magen am spaeteb Nachmittag des Vortags wieder 
erholt hatte, ging es heute frueh um 7 Uhr los zu einer Wanderung im 
Parque Carrara Nacional. Mutig hatten wir uns die langen Hosen erspart 
und stapften mit kurzen Hosen knappe 3 Stunden lang durch den Urwald. 
Wir hatten unheimlich Glueck direkt auf den ersten zweihundert Metern 
zwei in den Baumkronen ruhende Faultiere zu sehen sowie von zahlreichen 
Affen verfolgt zu werden. Brian bellte ihnen mutig entgegen, verschwand 
aber bei jedem kleinen Knistern im Unterholz wieder im Rucksack. Mein 
Freund schien ein gefundenes Fressen fuer jegliche Insekten zu sein und 
spruehte sich regelmaessig mit dem Repellent ein. Dem Boden sah man die 
letzte Regenzeit noch an, so stapften wir durch modrigen und klebrigen 
Schlamm unserem Guide Roy hinterher. Der Regenwald ist wirklich das 
schoenste, was es auf dieser Welt gibt- riesige Bananenstauden, 
jahrhundert alte Baeume und surrende Insekten lenken von der Welt da 
draussen ab und erinnern daran, was wirklich wichtig ist. Die gruene 
Lunge unserer Welt. Costa Rica ist uebrigens eines der ersten Laender 
gewesen, dass die Deforestation gestoppt und groesste Teile des Landes 
unter Naturschutz gestellt hat. Nach unserem Trip fuhren wie mit Roy 
nach Tarcoles und von dort mit einem Boot ueber den Fluss durch den 
Nationalpark. Hier loesten drei verschiedene Mangrovenarten an der 
Kueste den Urwald ab. Zahlreiche Vogelarten, Schilskroeten und Krokodile
 kreuzten unseren Weg. In den Mangrovenwaeldern flogen bunte Aras durch 
die Luefte. Diesen paradiesischen Tag in Jaco beendeten wir mit einem 
letzten Sprung in den Pool unseres Refugiums. Morgen geht es weiter auf 
die Halbinsel nach Santa Teresa. &lt;/span&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/funkyshades/story/67899/Costa-Rica/Rumble-in-the-Jungle-Part-Two</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Costa Rica</category>
      <author>funkyshades</author>
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      <pubDate>Tue, 4 Jan 2011 12:50:00 GMT</pubDate>
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