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    <title>Dagmar's Reise</title>
    <description>Dagmar's Reise</description>
    <link>https://journals.worldnomads.com/farfalla/</link>
    <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:31:16 GMT</pubDate>
    <generator>World Nomads Adventures</generator>
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      <title>Bolivia mit Edward</title>
      <description>&lt;p&gt;Als ich mit dem Kreuzfahrtschiff ankomme erhalte ich nur 30Tage Aufenthalt in Per&amp;ugrave;, Kathi wird aber Anfangs Februar kommen. Also muss ich wiedereinmal ausreisen. Edward kommt mit mir. Wir entschliessen uns nach Bolivien zu reisen. Fuer Edward, wie fuer die meisten Peruaner (hier schliesse ich die, die in den Staedten aufgewachsen sind wie Lima oder Trujillo aus) ist das etwas voellig Neues. Ich glaube er musste sich auch sagen, dass das kein Verrat ist, denn in den ersten Tagen hoere ich immer wieder: "Oh mein Gott, ich verlasse mein Land". Wir haben zwei Wochen Zeit und wollen bis in die Selva an der Grenze zu Brasilien. Das wird knapp.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir schauen fuer Fluege, alles total teuer, finden aber einen, der immerhin an den Lago Titicaca geht und somit gleich an der Grenze zu Bolivien ist. Edward ist der 1. von seinen Freunden und seiner Familie der fliegen wird. Natuerlich laesst er sich die Aufregung nicht anmerken, aber wie Verena immer sagt sind wir uns so vertraut, dass es klar ist. Wir planen alles so, dass wir alle drei gleichzeitig gehen. Verena war mit mir in Prosoya oder ich mit ihr. Sie ist zurueckgekommen um die neuen Freiwilligen von Weltwaerts zu begleiten. Sie begleitet uns an den Flughafen und holt ihren Chef ab, ab gehts fuer sie an die Arbeit und fuer Edward das erste Mal ins Ausland.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In &lt;strong&gt;Juliaca&lt;/strong&gt;, der Perle des Altiplano beschliessen wir nicht die touristische Grenze ueber Copacabana nach Bolivien zu nehmen, sonder den See auf der anderen Seit zu umrunden. Am ersten Tag kommen wir bis &lt;strong&gt;Moho&lt;/strong&gt;. Das ist ein suesses Doerfchen am Lago Titicaca. Schon in Juliaca ist Edward begeistert von der Luft hier oben. Ich glaube er hat nach Jahren das erste Mal das Gefuehl richtig zu atmen, klar, wenn man sich an den Smog in Lima gewoehnt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Combi nach Moho spielen wir mit zwei Maedchen. Ihnen gefallen meine Armbaender so gut, dass ich ihnen je eines schenke. Was fuer ein Glueck ich doch habe, dass ihnen die gefallen, die ich mir selbst gekauft habe und nicht eines meiner Freundschaftsarmbaender, die haette ich naemlich nicht verschenken koennen. In Moho moechte Edward Fussballspielen. Ich glaube er will dem Mythos auf den Grund gehen, ob es in der Hoehe wirklich viel anstrengender ist:)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir fahren an den See, Edward kuesst ein Lama, wir trinken viel Mate, gut gegen den Hoehenunterschied und Edward quatscht mit allen und ist an allem interessiert, was mir natuerlich total gut gefaellt. Wir sollten das bequemste Bett der Reise haben, haben allerdings nicht viel Zeit um das zu geniessen. Um 3Uhr nachts faehrt der Lastwagen los, der uns an die Grenze bringen wird. Wir fahren in einem Lastwagen voller leerer Gasflaschen und vielen anderen Reisenden. Die meisten Menschen aus der Sierra erzaehlen uns, dass sie nach La Paz gehen. Da realisieren wir, dass es fuer sie viel einfacher ist nach La Paz, als in ihre Hauptstadt Lima zu reisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der &lt;strong&gt;Grenze&lt;/strong&gt; versichern uns alle, dass es kein Problem mit meinem Pass geben wird, irgendwie glaube ich das aber nicht. Hier ist ein Uebergangsort. Mit Markt, keinen Toiletten und Bussen, die nach La Paz fahren. Wir nehmen den ersten Bus, laden unser Gepaeck ein und muessen 2h warten bis es losgeht. Wir erkunden den Markt, trinken Cafe und setzten uns hin. Ploetzlich fragt Edward, wo denn unser Bus sei. Der ist weg. Samt unserem Rucksack. Ist alles halb so schlimm. Alle kennen sich hier und versichern uns, dass wir den Rucksack in La Paz wieder haben werden. Es stellt sich raus, dass der Fahrer des Buses der Sohn vom Besitzer des kleinen Ladens ist. Wie gut hat Edward seine Worte fuer sich behalten;) Eine Frau faellt fast vom Stuhl vor Lachen und meint das passiere oefters, weil die Peruaner nach peruanischer Zeit gehen und die Bolivianer nach bolivianischer. Da erinnere ich mich, dass uns Bolivien eine Stunde voraus ist. Wir nehmen den naechsten Bus Richtung La Paz. Anscheinend gibt es hier nur noch den Grenzposten von Bolivien. Und natuerlich ist es ein Problem, dass ich keinen Ausreisestempel von Per&amp;ugrave; habe. Sie empfehlen uns entweder zurueck nach Puno zu reisen oder in Bolivien bis nach Copacabana zu reisen. Wir entschliessen uns vorwaerts zu gehen und reisen Richtung Copacabana.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viele Busse, viel warten und stetig den See vor Aufgen. Erschoepft entschliessen wir uns die Nacht in &lt;strong&gt;Copacabana&lt;/strong&gt; zu verbringen und am naechsten Tag an die Grenze zu gehen. Edward sieht das erste Mal so viele Gringos. Das kennt er nicht. So viele Bars, touristische Restaurants, Shops. Er besucht mit mir sogar ein solches Restaurant, wo die Bedienung auch englisch spricht.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hebe den undurchdachten und bloeden Plan uns an der Grenze von Bolivien durchzuschleichen, so dass wir direkt an der Grenze von Per&amp;ugrave; sind. Natuerlich geht das nicht auf und die Beamten meinen, dass ich luege wuerde und nehmen mir die Geschichte von der anderen Grenze nicht ab. Als haette ich vor illegal in Bolivien zu sein. Edward spricht lange mit ihnen in einem separaten Zimmer. Es laeuft alles auf Bestechung hinaus und wir muessen tun, als kaemen wir direkt aus Per&amp;ugrave;. Auf der Migration von Per&amp;ugrave; laeuft alles glatt und die Beamten von Bolivien behandeln uns nachher, als wuerden sie uns zum ersten Mal sehen. Die Familien werden sich heute abend freuen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf geht es nach &lt;strong&gt;La Paz&lt;/strong&gt;. Dort klappt alles wie am Schnuerchen und am naechsten Tag reisen wir Richtung Uyuni. Mit einem Zwischenstop in &lt;strong&gt;Oruro&lt;/strong&gt;, was uns beiden nicht besonders gefaellt. Am naechsten morgen kommen wir in &lt;strong&gt;Uyuni&lt;/strong&gt; an. Es fuehlt sich an, als wuerden wir staendig nur Bus fahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich hatte in Kolumbien oft das Gefuehl mit Edward Bus zu fahren, da sieht man wieder, dass man solche Sachen ernst nehmen muss, auch wenn es einem in dem Moment total absurd erscheint.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Uyuni&lt;/strong&gt; ist der Touristenplatz schlechthin, es gibt unzaehlige Restaurants, sogar arabisches und indisches Essen, teure Backpackers und natuerlich wieder nur Tours um den Salar de Uyuni zu besuchen. Bolivien ist so arm, das meiste ist nochmals einiges billiger als in Per&amp;ugrave;, aber Touristenattraktionen sind im Verhaeltnis voellig ueberteuert. Wir nutzen die Zeit vorher um zu duschen und unsere Waesche abzugeben. Die Tour gefaellt uns nicht sonderlich, aber der &lt;strong&gt;Salar de Uyuni&lt;/strong&gt;. Edward drueckt es so schoen aus: "Es ist wie im Himmel zu sein", womit er voellig Recht hat. Wir machen viele Fotos und sind traurig, dass wir keinen Spielzeug Dinosaurier haben, denn auf google haben wir da so ein cooles Bild gesehen, auf dem es aussieht, als wuerden die Menschen vor dem Dino fluechten. Die Sonne brennt stark, Edward schuetzt sich mehr als ich. Und so sehe ich am Abend mehr rot als braun aus;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Tarija soll es ganz leckeren Wein geben und viele Rebberge und ihr kennt mich ja: da will ich hin. Tarija liegt ganz im Sueden und so reisen wir, natuerlich wieder ueber Nacht, nach &lt;strong&gt;Tupiza&lt;/strong&gt;. Wir kommen um 3Uhr nachts an und finden nur ein Backpacker, ein ueberteuertes Backpacker. Edward wagt wiedereinmal etwas Neues, es bleibt fuer ihn aber fremd. Es fuehlt sich fuer ihn ganz komisch an zwischen irgendwelchen weissen Rastakoepfen zu schlafen;) Wir relaxen. Zeichnen, essen super leckere Pizza und Pasta, chillen im Park und wie die Fuegung so will machen wir eine Stunde Yoga. Manuel ist Yogalehrer aus Venezuela. Sein Visa in Argentinien ist abgelaufen, er musste ausreisen und ist pleite. Ich frage ihn, warum er an solch einem touristischen Ort nicht seine Kuenste anbietet und so beschliessen wir spontan eine Privatstunde zu machen. Ich muss echt sagen: Respect Edward. Dass du dich auf alles Neue und Unbekannte einlaesst- Chapon! Liebe oeffnet alle Tueren;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Buse nach Tarija sind ausgebucht. Wir hoeren darauf und reisen direkt nach Sucre. Ueber Nacht, was sonst. Wir sind schon richtig eingespielt, als wuerden wir uns Jahre kennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt noch einen Zwischenfall beim Holen unseres Rucksacks. Nachts haben wir unsere Betten bezahlt, das sagen wir ihr von der Tagesschicht auch, als sie uns fragt. Als wir unseren Rucksack abholen kommen meint der selbe Nachtwaechter von gestern, dass wir noch nicht bezahlt haetten. Wir erwidern ganz freundlich, dass wir ihn gestern Nacht bezahlt haetten. Er streitet alles ab und meint auch noch zu Edward, dass er Peruaner sei. Das Vorurteil gegen Peruaner lautet so: luegen und untreu sein. Deswegen werden sie auch oft perroaner genannt. Perro heisst auf spanisch Hund, ist aber gleichzeitig das maennliche Attribut fuer Schlampe. Es geht so weit, dass wir unseren Rucksack nehmen wollen und er meint, dass er die Polizei ruft. Schlussendlich kann ich ihn aber davon ueberzeugen, dass wir bezahlt haben. Danach haben wir eine Diskussion ueber Vorurteile und ob vielleicht nicht doch was Wahres dran ist, wenn ueberall herum so gedacht wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In &lt;strong&gt;Sucre&lt;/strong&gt; angekommen merke ich die Muedigkeit und koerperlichen Strapazen des staendigen Busfahrens. Somit entschliessen wir uns erst am folgenden Abend Richtung Santa Cruz und Selva zu fahren. Wir geniessen unser Hotelzimmer, das leckere Essen im Mercado und vorallem das "il dolce far niente" im Park. Stundenlang beobachten wir die Leute, lesen, spielen UNO, malen uns unsere Traeume aus.. Sucre ist die erste Stadt, die uns in Bolivien gefaellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sichern uns in der naechsten Nacht einige Male beim Chauffeur ab, dass er uns wirklich in &lt;strong&gt;Samaipata&lt;/strong&gt; rauslaesst. Wir moechten naemlich nicht nach Santa Cruz, unsere Herzen schreien nach der Sierra: "Selva, Selva". Wir sind gluecklich die Waerme auf unserer Haut zu spueren, die Feuchtigkeit und anfangs freue ich mich sogar ueber die Moskitos. Nur anfangs. Bis es hell wird spielen wir UNO, essen Fruehstueck im Mercado. Dann suchen wir uns ein guenstiges Hotel. Wir wollen den Nationalpark besuchen, die Inkastaetten. Aber irgendwie will es das nicht. Die Inkastaette ist geschlossen, das Museum ueberteuert und in den Nationalpark kann man nicht ohne Fuehrer, was wieder ueberrissen teuer ist. Edward ist in der Selva von Per&amp;ugrave; aufgewachsen und meint, dass es ok ist. Ich zwar nicht, aber ich habe auch einige Zeit in der Selva verbracht. Wir reisen ueber Santa Cruz um &lt;strong&gt;zurueck nach Lima&lt;/strong&gt; zu reisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gute an dieser Reise ist, dass Edward nun vieles an Lima wertschaetzt, das war vorher gar nicht so. Lima hatte etwas teuflisches. Es zerfrisst dich, zerstoert deine Traeume, laesst dich die Welt als gefaerlichen, haesslichen Ort sehen.. Hier gibt es nun etwas Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich moechte Edward Arequipa und Paracas in Per&amp;ugrave; zeigen. Wir hatten zu viel vor. In der Praxis war es so. Von Santa Cruz einen Tag im Bus, ja, 25h bis nach La Paz. Eine Nacht dort schlafen. Naechster Bus bis nach Arequipa. Wieder ein Tag im Bus. Gott sei Dank mit Pausen an der Grenze und beim Umsteigen in Juliaca. Arequipa war genau so schoen, wie ich es in Erinnerung hatte und es gefiel auch ihm gut. Danach ein weiterer Tag im Bus bis nach Lima. Phuuu... geschafft! Wir sind zu Hause!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/farfalla/story/110611/Peru/Bolivia-mit-Edward</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Peru</category>
      <author>farfalla</author>
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      <pubDate>Tue, 14 Jan 2014 05:07:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Bolivia mit Edward</title>
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      <pubDate>Tue, 14 Jan 2014 04:49:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: cruzero- Kreuzfahrtschiff</title>
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      <pubDate>Sat, 14 Dec 2013 01:28:00 GMT</pubDate>
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      <title>cruzero- Kreuzfahrtschiff.. Reise mit meiner Mutter und Alessandro</title>
      <description>&lt;p&gt;Meine Mutter und ihr Freund machen seit einigen Jahren Ferien auf dem Kreuzfahrtschiff. Sie finden immer irgendwie Schnaeppchen, so dass sie zu zweit nur fuer eine Person bezahlen. Dieses Jahr machen sie den Panamakanal, reisen von Miami bis Buenos Aires. Wir machen zu Hause noch Witze darueber, dass ich dann vielleicht auch da bin. Et voil&amp;agrave;- da bin ich;) Ich kann auf ihrer Schlafcouch fuer eine Woche mitreisen. Von &lt;strong&gt;Cartagena bis nach Lima&lt;/strong&gt;. Ich freue mich sehr meine Familie und spaeter meine Freunde zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frueh morgens stehe ich puenktlich am Hafen, darf aber noch nicht eintreten, weil die von der Agentur mich abholen kommen muessen. Ich lerne einen Schweizer kennen, der Touristenfuehrungen anbietet. Seine Geschichte ist, wie die von den meisten Auswanderern, spannend. Ploetzlich stehen meine Mutter und Alessandro vor mir, sie waren nach mir auf der Suche und haben mich gefunden. Alessandro meinte am Telefon immer, dass er mich dann nicht mehr loslassen wuerde und es fiel ihm wirklich schwer. Das Wiedersehen ist wunderschoen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach bringt uns ein Auto der Agentur zum Schiff und ich versichere mich, dass auch wirklich alles mit meinen Dokumenten klappt. Also sprich, dass ich einen Ausreisestempel in Kolumbien und einen Einreisestempel in Per&amp;ugrave; erhalte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir machen Cartagena unsicher und vorallem freuen wir uns uns zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zurueck auf dem &lt;strong&gt;Schiff&lt;/strong&gt; lerne ich Sarah kennen, sie ist wohl die wichtigste Person auf dem Schiff. Sarah ist Schweizerin und arbeitet an der Reception. Fuer alle Anliegen weiss sie Rat. Sie ist lustig, aufgestellt, interessiert und erinnert mich sehr an meine Freundin Anita, die ich in Neuseeland kennenlernen durfte. Das ganze Schiff wird mir gezeigt. Es ist wie in Titanic nur weniger luxurioes. Was mich ueberhaupt nicht stoert. Fuer mich ist hier alles purer Luxus. Ich dusche mich mit heissem Wasser, es gibt Wein, ja richtigen Wein und das Essen. Ich esse von Sushi, ueber Pasta, zu Lammfleisch..ueber Terrine..herrlich, besonders wenn mein Essen fast ein Jahr aus Reis und Huehnchen bestanden hat.;) Es gibt sogar Whirlpools und einen Pool mit Salzwasser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit den Freunden von meiner Mutter und Alessandro, dem Paeaerchen Freddy und Martha verstehe ich mich glaenzend. Und so gleich wird beschlossen, dass sie mit uns Lima besichtigen und die Tour sausen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allgemein hatte ich einige Vorurteile. Dass alles alte Leute sind, das es uebertrieben snobby ist, dass die Tours aetzend sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wie immer kommt es nur auf dich selbst an. Ja, es gab aeltere Leute, aber Viele hatten total viel Spass. Besonders wenn der lustige Moderator der Abendshow seine Witze machte und danach so schnell mit seinem argentinischen Akzent sprach, dass ich sogar Probleme hatte, obwohl ich das gleiche vorher in Englisch gehoert hatte;) Auf den Tours hatten wir viele tolle Erlebnisse und Infos, einfach weil die sich so freuten, dass ich mit ihnen spanisch sprach. Also halt: ich spreche nicht spanisch, aber ich kann mich so durchschlagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir hatten in &lt;strong&gt;Panama&lt;/strong&gt; zum Beispiel einen lustigen Reisefuehrer der mich sofort heiraten wollte und ich hatte tolle Gespraeche mit einem Indigeno. In Panama sind alle Schulen gratis, alle koennen in die Unis, alle. Einfach toll!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natuerlich ist das Highlight beinahe aller Maenner auf dem Schiff der &lt;strong&gt;Panamakanal&lt;/strong&gt;. Ich interessiere mich nicht besonders fuer Technik und werde darum aus eigenem Interesse nicht weiter darauf eingehen. Fuer alle interessierten: &lt;a&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Panamakanal&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Landschaft des Panamakanals war allerdings ein Traum. Es ist schon etwas traurig, dass dieser kuenstlich angelegte Teil so schoen ist. Wie z.Bsp. der Stausee beim Piedro Penol in Kolumbien. Die Natur ist doch das Schoenste und doch gefaellt mir das von Menschenhand Erschaffene irrsinnig gut. Heute habe ich mich auch wieder dabei ertappt den Geschmack von Mango in Gedanken so zu beschreiben: "Hmm, schmeckt wie Gummibaerchen". Schrecklich, oder? Aber zurueck zur Reise:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In&lt;strong&gt; Ecuador&lt;/strong&gt; erkunden wir die Montecristihuete und machen danach Manta auf eigene Faust unsicher. Meine Mutter ist so toll. Sie schenkt mir Vertrauen, ist offen und neugierig. Wir essen in typischen Lokals, plaudern mit allen, hoeren uns ein Konzert an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Menschen, die auf diesem Schiff arbeiten kommen aus Asien, hauptsaechlich Indonesien, Philippinen. Wir haben viel diskutiert. Ueber die Arbeitsbedingungen, ihre Ziele und Traeume, die Welt. Durch die Ansicht von Alessandro gelang es mir zu sehen, dass wirklich jeder Mensch seine Welt gestaltet. Das beste Beispiel sind zwei Maenner. Sie haben die gleichen Bedingungen. Beide haben eine Familie, diese zurueckgelassen um hier Geld zu verdienen. Beide leiden unter der Trennung. Jeden Tag plaudern wir und fragen wie es geht, wie ihr Tag war, das Essen etc. Der eine ist aufgestellt, froehlich, laechelt viel und seine Augen strahlen pure Liebe aus. &amp;ldquo;Gut, es geht mir gut. Vielen Dank. Ja, das Essen war koestlich, sicher, sicher.. Kann ich dieses Foto haben um es meiner Frau zu schicken? Damit sie weiss mit was fuer netten Menschen ich hier bin?&amp;rdquo; und das alles wird begleitet mit einem Laecheln, das von Herzen kommt. Nun zur anderen Reaktion. &amp;ldquo;Ja, das Essen war etwas fad, nicht so gut. Ich vermisse meine Familie sehr. Alles ist so teuer geworden in Bali. Das Haus, das Essen. Ich bin noch 8Monate von meiner Familie getrennt und muss ganz viel Geld machen.&amp;rdquo; Natuerlich ist seine Reaktion voellig verstaendlich, und sicher ueberhaupt nicht einfach. Wir sind wahnsinnig priveligiert. Liebe und Dankbarkeit veraendert die Sicht der Dinge.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einer Woche treffen wir in Lima an. Ich bin nervoes. Mein Prinz und ein Freund von mir warten auf mich und ich weiss noch nicht, ob ich schon bereit bin fuer den Prinzen..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Tag ist super, geht aber viel zu schnell um. Wir fahren zuerst in den Stadtteil Santa Anita. Hier wohnen meine Freunde. Die Meisten, die hier wohnen kommen aus der Selva oder der Sierra, also vom Land. Die typische Landflucht, weil es hier mehr Arbeit zu geben scheint. Sta Anita ist ein Stadtteil der lebt und sich wie das restliche Per&amp;ugrave; anfuehlt. Deswegen bringe ich sie auch hier hin. Meine Freunde sind natuerlich besorgt und es gibt so eine Art Sicherheitskontrolle durch den Markt, das heisst Einer vorne, Einer hinten und in der Mitte die weisse Truppe, die ueber aufgehaengte Kuhdaerme staunt. Herrlich.&amp;nbsp; Ich lasse mein Gepaeck hier, weil ich ab jetzt auch hier wohne und Juan kann fuer uns sein Privatkonzert halten. Als Willkommensgeschenk spielt er fuer uns und hatte seine Gitarre und seinen Verstaerker schon am Hafen dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach geht es in den antiken Stadtteil von Lima. Wir sehen die kolonialen Gebaeude und essem zu Mittag. Es wird schon Zeit nach Miraflores zu gehen, die Costa Verde zu bestaunen, die wirklich ein wenig gruen ist und danach ist es wieder Zeit fuer einen Abschied. Langsam bin ich darin wirklich gut, weil ich weiss, dass die Menschen die ich liebe immer bei mir in meinem Herzen sind. Vielen Dank fuer eure Liebe!&lt;/p&gt;</description>
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      <category>Travel</category>
      <category>Panama</category>
      <author>farfalla</author>
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      <pubDate>Fri, 13 Dec 2013 09:10:00 GMT</pubDate>
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      <title>Colombia Parte ll</title>
      <description>&lt;p&gt;&lt;span&gt;Sandrines Traum ist es schon lange das Padi zu machen, also tauchen zu lernen. Immer wieder haben mir Menschen vom Gefuehl des&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Tauchens&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;vorgeschwaermt und so war es mir ein leichtes Sandy dabei zu begleiten. Schon an der Pazifikkueste haben wir eine Adresse fuer eine gute Schule in&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Tagangas (Santa Marta)&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;erhalten. Max, der Besitzer, ist Deutscher und schaemt sich seiner Herkunft nicht. Ganz im Gegenteil, Bayer ist auf seinem Koerper stark vertreten. Er soll der Beste sein, hoeren wir auch spaeter immer wieder. Wir haben noch mehr Glueck, denn unser Lehrer ist jung, huebsch und kommt aus Staefa;) So machen wir unser Tauch-Padi auf Schweizerdeutsch.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Das Tauchen ist einfach genial. Natuerlich haben wir mit unseren Aengsten zu kaempfen. Z.B. unter Wasser atmen zu koennen oder ohne den Schutz der Brille zu sein. Aber das Gefuehl ist einfach unbeschreiblich. Man schwebt im Wasser und nur durch mein Lungenvolumen kann ich meine Position veraendern. Toll. Wir sehen wunderschoene Fische, Korallen und machen als Abschluss sogar unseren ersten Tauchgang nur unter der Aufsicht und nicht der Leitung unseres Lehrers. Das gibt Sicherheit.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Schule spornt einen an, wenn man beim Abschlusstest 100% richtig hat bekommt man zwei Tauchgaenge gratis. Das Traurige daran ist nur, dass man dann bei einem Ergebnis von 92% traurig ist.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Taganga hat nur Tauchschulen, Backpackers und Restaurants zu bieten. Aber die Natur drum herum ist wunderschoen. Wir lernen eine super tolle Schweizerinn kennen, Livia, und besuchen mit ihr&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Minca&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;. Allgemein wird uns immer wieder erzaehlt, wieviele Schweizer es hat und das obwohl uns in der Schweiz immer gesagt wird wie gefaehrlich Kolumbien sei. Und die Region hier galt wirklich als sehr gefaehrlich. Und ist es zum Teil jetzt noch. Das merkt man beim normalen Smalltalk. Sonst geht das immer so:&amp;nbsp;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Eine Se&amp;ntilde;orita fragt:"Wieviele Kinder hast du? Bist du verheiratet?" Dann kommt das Spielchen warum ich denn in meinem Alter noch keine Kinder haette, dass ich aber ne Suesse sei und mir keine Sorgen zu machen brauche. Und wir fragen zurueck und plaudern ueber ihre Kinder. Hier ist es so: "Und Sie, wieviele Kinder haben Sie?" und die Se&amp;ntilde;orita antwortet "ich habe zwei Soehne, 7 und 5Jahre alt." Darauf sagt Sandy:"Ah, wie schoen. Und Ihr Mann?" . Worauf die Frau ganz locker erwaehnt, dass dieser getoetet wurde.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Minca ist ein suesses Dorf in den Bergwaeldern. Dadurch ist es etwas frischer, was nach Taganga wirklich sehr angenehm ist. Es gibt Wasserfaelle und viele Voegel zu beobachten. Dafuer haben wir uns auch den richtigen Fuehrer ausgewaehlt, er ist ein richtiger Vogelfan und voellig in seiner Welt. Das merken Sandrine und ich auch, als wir mit ihm eine Tour durch den&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Tayrona Nationalpark&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;machen. Fidel ist total lustig, kennt viele Leute und hat eine super ruhige Hand, wenn es darum geht Fotos zu machen. Und ist natuerlich auch ein Fan von meiner super Kamera, mit ihrem tollen Zoom;) Sandrine erfaehrt auch viel von seinem Leben und der Zeit, als er im Millitaer war. Wir hatten uns vorgestellt den Nationalpark etwas anders zu sehen. Wir wandern im Nationalpark um das Doerfchen der Tayrona-Indianer zu sehen und mit ihnen zu essen. Es nennt sich&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;"el Pueblito"&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;und ist eine gute Alternative zur "verlorenen Stadt", was ein Treck von mehreren Tagen waere.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Es fuehlte sich etwas fremd an mit den&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Tayrona-Indianern&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;zu essen. Fidel machte vieles durch seinen Humor und seine Kochkuenste wett. Schliesslich waren es die Kinder, die den Kontakt zu uns suchten. Die Jungs und Maenner sprechen spanisch, die Frauen allerdings nicht. Sie&amp;nbsp;haben lange Haare, tragen weite weisse Gewaender und die Frauen viel Schmuck. Nur die Frauen, erklaert mir ein Junge, den ich faelschlicherweise fuer ein Maedchen gehalten habe. Die Kids machen viele Fotos und Filme mit meiner Kamera und ich werde sogar mit einer Blume beschenkt. Sandrine lernt ein Filmteam kennen, welche Dokus ueber Indigenas in Kolumbien machen, aber auch schon sehr viel ueber die Farc und Paramillitaers berichtet haben. Ihre Stories sind unglaublich. Und ich frage mich nur noch mehr wie man hier Frieden schaffen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Danach geht es an den Abstieg Richtung Strand. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Dieser Weg wurde von den Indios angelegt. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Er besteht aus riesigen Steinen und wurde so in die Natur integriert, dass auch die Wurzeln der Baeume Teil des Weges sind. Ich schwitze Blut und Wasser und bin uebergluecklich, als wir am Strand ankommen. Ich freue mich riesig in der Haengematte zu schlafen. Am naechsten Tag erkunden wir die Straende rundherum,&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;San Juan, Arrecifes&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;, wandern und geniessen die Natur; die Felsen, die Straende, die Tiere, die Pflanzen..es ist einfach wunderschoen. Leider kann ich mich nach dem Tauchen nicht mehr richtig aufs Schnorcheln einlassen. Unser Plan war es von hier aus mit einem Boot an einen weiterentfernten Strand zu gelangen, den man sonst von Taganga aus in einem Tagesausflug besucht. Der Plan ging nicht auf. Also machen wir uns am Abend auf den Heimweg und beschliessen morgen an den anderen Strand zu gehen. Und nach dem ganzen Marschieren sind wir gar nicht so ungluecklich in einem Bett zu schlafen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Fahrt mit dem Boot ist wohl die holprigste meines Lebens und ich habe noch einige Tage Rueckenschmerzen. Ohne Witz trieb das Boot durch die hohen Wellen Meter in der Luft und der Aufschlag fuehlte man in Knochen und Mark. Doch der&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Playa Cristal&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;ist einfach ein Paradies. Wir essen frischen Fisch und die Fische schwimmen am Ufer um unsere Beine.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Die Zeit naehert sich meinem Geburtstag und wir reisen an den westlichen Teil der Karibikkueste Richtung&lt;span class="apple-converted-space"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Cabo de la Vena und Punto Gallinas.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;Dieser Teil der Kueste ist eine Wuestenlandschaft mit vielen Kakteen, viele Ziegen, bunten Eidechsen und allgemein wahnsinnig grellen Farben. Vom Meer, ueber die Felsen, zu den Tieren.&amp;nbsp;Eine Nacht verbringen wir in Riohacha, bewundern den Peer und schlafen im haesslichsten Bett das wir bis jetzt hatten. Das Lustige daran ist, dass dieses Hostel zum selben Organisator gehoert, mit welchem wir die Tour buchen. Diese Orte sind so ab vom Schuss, dass uns alle raten es mit einer Tour zu machen. Wir sagen uns, dass es ja nur besser werden kann. Wir hatten echt ne super tolle Gruppe, die Landschaft war der Wahnsinn, ich hatte einen wunderschoenen Geburtstag mit Flamingos, aber Fuehrung hatten wir in dem Sinne keine. Aber Sandy sei Dank konnte ich an meinem Geburtstag sogar ins Internet und sie organisierte ein Strandfeuer und Bier fuer uns- Danke Schatz!;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Zueruck verbringen wir eine Nacht im wohl coolsten Hostel der Welt..hahah..&lt;span&gt;www.&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;masaya&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;-experience.com/es&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&amp;lrm;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; bevor wir auf nach &lt;strong&gt;San Gil und Barichara&lt;/strong&gt; reisen. Unserem letzten Stop vor Bogot&amp;agrave;. Wir sind traurig, aber weil wir beide wissen, dass die Reise weitergehen wird ist es nicht ganz so schlimm. Sandy reist weiter nach Mexico, fuer 1Monat machen sie und ihr Freund das Land unsicher. Ich werde eine Kreuzfahrt machen. Ja, richtig gehoert. Ich steige in Cartagena in Kolumbien ein und in Lima wieder aus. Dabei verbringe ich eine Woche mit meiner Mutter, ihrem Freund und ihren Freunden. Ich freue mich schon wahnsinnig auf sie und auch auf Lima:)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;San Gil wurde mir als Ort fuer Adventures praesentiert und so dachte ich eigentlich, dass es nichts fuer mich sei. Aber es ist wie der Rest einfach toll. Wir verwoehnen uns mit einer Massage, was nicht wirlich entspannend ist, aber informativ;) Und schliesslich wird ein Date fuer mich arrangiert. Auch wenn ich erklaere, dass ich noch nicht ueber meine Ex hinwegbin, aber schon etwas Neues in Lima auf mich wartet. Aber alle zusammen ausgehen, trinken und tanzen kann ja nicht schaden. Der Typ sieht ohne Witz so heiss wie Cristiano Ronaldo aus und ist voll der Liebe und Verstaendnisvolle. Daher versteht er meine Geschichte auch und wir tanzen einfach. Wie ich wiedereinmal merke tut mir das einfach gut. Barichara ist ein suesses kleines Dorf, dass es Sandy sofort angetan hat. Von hier aus marschieren wir nach Guane.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;Kolumbien ist toll, hat so viel zu bieten. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Es ist ein ganz anderes Suedamerika. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Doch die Leute sind hilfsbereit, lustig, interessiert.. und ich hatte kein einziges Mal Angst. Ich rate also allen: reist nach Kolumbien und verliebt euch in Suedamerika!;)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/farfalla/story/110543/Colombia/Colombia-Parte-ll</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Colombia</category>
      <author>farfalla</author>
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      <pubDate>Wed, 11 Dec 2013 06:55:00 GMT</pubDate>
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      <title>Colombia</title>
      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bogot&amp;agrave;&lt;/strong&gt; hat offiziell ca. 8Millionen Einwohner, inoffiziell sind es 13. In solch grossen Dimensionen fehlt mir als Schweizerin jedes Gefuehl dafuer wieviele es effektiv sind. Fuer mich waren es einfach zu viele. Verschlimmert wird dieses Gefuehl noch dadurch, dass Bogot&amp;agrave; keine Metro besitzt, sondern den Transmilenio. Das ist ein Bus, der aehnlich wie eine Metro funktioniert, aber bis an den Rand vollgestopft ist und staendig im Stau steht. Als wir spaeter, in der Wueste von Kolumbien, erfahren, dass der Transmilenio "Transmilleno" &amp;nbsp;genannt wird (lleno bedeutet auf spanisch voll)muessen wir lachen und erinnern uns nur ungern an das Gequetsche. Einmal gab es beinahe eine Schlaegerei, weil sie eine Familie mit Kinderwagen nicht aussteigen lassen wollten. Es ist etwas konfus. Es gibt Warteschlangen fuer Taxis oder die Billetverkaufsstelle, die an London erinnern. Wenn es aber darum geht in den schon vollgestopften Transmilleno zu kommen montiert jeder zum Einzelkaempfer. Als ich meine Freundin Sandrine am Flughafen abhole, das erste Mal trage ich meine Thermosunterwaesche- hier kommt zu der Naesse noch die Kaelte dazu- weiss ich davon natuerlich noch nichts. Aber wir montieren schnell zu Taxifahrern. Es ist auch billig. Ich musste mich ja bereits in Ecuador daran gewoehnen, dass es meine geliebten Mototaxis nicht mehr gibt und ich auch nicht mehr um den Preis feilschen kann. Hier kommt noch der Aspekt der Sicherheit dazu. Wenn man ein Taxi bestellt erhaelt man einen Code, den man dann dem Taxifahrer mit der richtigen Nummer, die erfaehrt man natuerlich auch per Telefon, mitteilen muss. Am Terminal wird sogar digital erfasst wer (Name und Passnummer) mit welchem Taxi (die bereits erwaehnte Nummer) wohin (Lieferadresse sozusagen) gebracht wird. Bogot&amp;agrave; hat einige suesse Nischen. Die Candelaria, das Kuenstler, Studenten- und Backpackerquartier, Aussichtspunkte wie den Monserrate, Museen und doch wurde es uns schnell langweilig.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als erstes reisen wir in die&lt;strong&gt; Zona Cafetera&lt;/strong&gt;. Schliesslich entstand damals durch das Foto aus dem Geo mein Wunsch Kolumbien zu bereisen. Und siehe da, das Hochglanzmagazin hat mich nicht getaeuscht. Es ist wunderschoen. Bei Spaziergaengen bepackt mit Regenschutz und Regenschirm denke ich viel zurueck an die Selva Central in Per&amp;ugrave;, an Oxapampa und La Merced. Hier gibt es Orte mit den Namen: Armenia, Montenegro, Finlandia.. Wir reisen nach Salentos und Manizales. &lt;strong&gt;Salentos&lt;/strong&gt; ist ein suesses kleines, kreatives Dorf, indem eine der Spezialitaeten Riesenforellen "Truchas" in allen moeglichen Variationen sind. Allgemein ist das Essen lecker, sehr international. Die Menschen sind freundlich und doch gibt es regen Tourismus. Hier treffen wir hauptsaechlich franzoesich sprachige Backpacker, die ganz erstaunt darueber sind, dass Sandy franzoesisch spricht und ich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir besuchen den wunderschoenen &lt;strong&gt;Parque Cocora&lt;/strong&gt; mit seinen riesigen Quindio-Wachspalmen und unzaehligen Kolibris. Ich probiere heisse Schokolade mit Frischkaese. Es ist nicht schlecht, aber keine Wiederholung Wert. Wir sind froh, dass wir&amp;nbsp;im Hostel&amp;nbsp;Gummistiefel ausgeliehen haben. Genau als wir im Colectivo zurueck nach Salentos sitzen faengt es an zu regnen. Phuu Glueck gehabt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Kolumbien machen sie eine Bruecke, wenn sie einen Feiertag haben und feiern immer erst montags. Ob dann der Feiertag ist oder nicht. Der Tag der Toten am 1.11 oder Halloween wurde also auch an einem Montag gefeiert. Wir feierten in&lt;strong&gt; Sandys Geburtstag&lt;/strong&gt; herein, spuehrten aber am eigentlichen Geburtstag unser doch schon fortgeschrittenes Alter;) Wir reisten nach Manizales und liessen es uns in den heissen Quellen gutgehen. Abends genossen wir zum Abendessen Wein. Die Besitzerin unseres Hostels hat ihre Berufung gefunden. Sie hat die Hosen an und weiss was geht. So brachte sie das Geburtstagskind mit Schweizeraustauschstudenten zusammen und wir stiessen in einer Salsabar an. Beim nach-Hause-kommen hatte Sandy sogar ein "Alles Gueti zum Geburi" an ihrer Zimmertuer.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Manizales&lt;/strong&gt; ist weitlaeufig in Huegel gebaut und dadurch ganz speziell. Es hat einen wunderschoenen Park mit atemberaubenden Pflanzen und Schmetterlingen, weiter findet man Skulpturen und Aussichtsplaetze.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Medellin aus fliegen wir nach &lt;strong&gt;Nuqu&amp;igrave; an die Pazifikkueste&lt;/strong&gt;. Wir wollten etwas Spezielles, abgesehen vom typischen "Gringo-Trail" machen und bekamen einen super Tipp wegen guenstigen Fluegen. Es gibt keine Strasse, die durch den Dschungel nach Nuqu&amp;igrave; fuehrt. Der kleine Flughafen im Centrum von Medellin ist schon speziell, aber der Privatjet, der uns erwartet, uebertrifft alles. Gut verteilen sie anfangs Ohropax. Der Flug war toll, erinnerte mich aber ein wenig an den Flug ueber die Nascalinien in Per&amp;ugrave;.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir werden von dem Ehepaar unserer Unterkunft mit dem Schiff abgeholt. Und siehe da: es gibt hier keinen Bankautomaten. Sandrine hat natuerlich weise vorplanend mehr Geld dabei als ich. Hier gibt es nur Eco-Tourismus mit Allem inklusive, dementsprechend teuer ist es. Wir machen mit ihr ab, dass meine Mutter aus der Schweiz aus den Betrag ueberweist, verschieben unseren Flug aber zwei Tage vorraus. Dass das mit der Ueberweisung nicht klappt beichten wir nicht. Dafuer marschiert Sandrine dann in Medellin mit mehr als einer Million Pesos, ja, richtig gelesen, in eine Bank. In Kolumbien wird man schnell zum Millionaer, da eine Million Peso ca. 500Fr. entspricht. Die Inflation ist fuer mich als Wirtschaftsbanausin nicht verstaendlich da hier alles europaeische Preise aufweist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Bevoelkerung hier ist Schwarz, Nachkommen der Sklaven. Die Freundlichkeit und Froehlichkeit ist hier genauso spuerbar wie im "weissen" Kolumbien. Anfangs bin ich erstaunt wieviel helle Haut, Haare und Augen ich sehe. Vergebens suche ich die mir mitlerweile bekannten indigenen Gesichtszuege. Doch hier gibt es alle Variationen von hell bis dunkel. Und die wunderschoenen Locken reichen von blond, ueber knallig gefaerbtes rot bis hin zu schwarz.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben einsame Straende, fast alles wird selbst angebaut oder gefischt, wir lesen in unseren Haengematten, machen Spaziergaenge zum naechstgelegenen Dorf und zu einer Quelle, verfolgen eine Walfischfamilie, spielen Eile mit Weile und Domino mit der Tochter der Koechin, Sandy geht morgens joggen. Wir sehen atemberaubende Sonnenuntergaenge, trinken mit der Dorfjugend Wein und Bier in der einzigen "Strandbar"..und zu alldem werden wir meistens von feinen, kleinen Tropfen oder Baechen von Wasser, die sich aus dem Himmel ergiessen, begleitet. Tha tha tha tha: the Rainy Season..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zurueck in &lt;strong&gt;Medellin&lt;/strong&gt; sind wir uns beide einig: hier liesse es sich leben. Medellin hat zwar nicht DIE Sehenswuerdigkeit, aber es ist wunderschoen. Mit seinen riesigen, knalliggruenen Huegeln im Hintergrund, seinen zahlreichen Plaetzen, den Maerkten- es lebt einfach! Natuerlich gibt es hier auch viel Armut. Besonders gut sieht man das, wenn man mit der Gondola den Berg erklimmt. Menschen, die aus ihren Doerfern von den Guerillas oder dem Paramillitaer fluechten mussten sind nun hier ohne jegliche Unterstuetzung. Auf einem freien Stueckchen Land setzten sie ihr baufaelliges Haeuschen aus Wellblech, Pappe oder sogar Postern hin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es erstaunt mich immer wieder wie grosszuegig die Kolumbianer sind, wenn sie z.Bsp. im Bus um Hilfe gebeten werden. Fuer einmal etwas Gutes der Gehirnwaesche Christentum.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir fliegen wieder super guenstig nach Cartagena. Cartagena, von Vielen das Schoenste von Kolumbien genannt, allerdings war das vor einigen Jahren. Ich vermute der Tourismus hat hier viel veraendert. Die Altstadt ist wunderschoen und doch wird es von den penetranten und unzaehligen Menschen, die etwas an den Mann oder die Frau bringen wollen, ueberschattet. Einmal am Strand schnappt sich eine Masseurin sogar Sandys Fuss und will ihn in ihren mit Wasser gefuellten Kessel stecken. Unglaublich. Es braucht viel Disziplin immer freundlich zu bleiben. Mit einem Laecheln und einem lustigen Spruch kann man aber Vielen ein Laecheln abgewinnen. Es gibt unzaehlige Souvenirs zu kaufen und natuerlich weiterhin leckere Saefte und Agua de Coco. Zu meinem erstaunen gibt es meinen Lieblingssaft Lulo im ganzen Land und nicht wie in Per&amp;ugrave;, dort heisst er Quito Quito, nur in der Selva.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
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      <category>Peru</category>
      <author>farfalla</author>
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      <title>Photos: Quito</title>
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      <pubDate>Mon, 25 Nov 2013 06:55:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Manizales</title>
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      <title>Photos: Salentos</title>
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      <title>Photos: parque cocora</title>
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      <pubDate>Sat, 2 Nov 2013 08:42:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Zumba und Vilcabamba</title>
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      <category>Ecuador</category>
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      <pubDate>Tue, 29 Oct 2013 07:21:00 GMT</pubDate>
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      <title>Ecuador</title>
      <description>&lt;p&gt;Nun endlich fuehrte mich meine Reise nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Zumba&lt;/strong&gt;, wohin ich ja schon lange gehen wollte. Der Uebergang ueber die Grenze war toll, Dschungel. Diese Landschaft liebe ich ja einfach. Gruen, was fuer ein Gruen, Berge, warm, heiss.. ach, ein Traum. Natuerlich war ich nicht offiziell in Ecuador angemeldet und hatte deswegen gestern an der Grenze zu Kolumbien noch einigen Papierkram zu erledigen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Spanisch hoerte sich voellig anders an. Viele Woerter sind anders, aber sie verstanden mich doch immer. Das Dorf war an den Huegel gebaut und so musste man viel aufwaerts- und abwaerts laufen. Was hier allgemein oft der Fall war. Es gab keine Mototaxis mehr, ach, die vermisse ich so sehr. Man kann nicht mehr um den Preis der Fahrt handeln.. Es hat mehr Millitaer. Alles ist viel sauberer, geordneter, gebildeter. Die Menschen kennen die Schweiz. Es gibt auslaendische Restaurants und doch schmeckt mir das Essen in Peru besser. Lustig, dass ich das mal sagen muss (Isi, du wuerdest lachen) man merkt wirklich erst was man verloren hat, wenn es weg ist. Vorher hatte ich soooo viel an Peru auszusetzten und nun fehlt es mir;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Menschen waren weiterhin freundlich und sehr hilfsbereit. Die Landschaft war weiterhin Suedamerika und immerwieder entdeckte ich auch sonst einen Teil Suedamerikas wider. Auch wenn der Markt geordnet war, war es doch ein Markt in Suedamerika oder sagen wir der Andenregion. Suedamerika ist natuerlich vielfaeltiger, als das was ich bis jetzt kenne.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Zumba reiste ich nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Vilcabamba&lt;/strong&gt;. Ein kleines Nest ohne Bankautomat, stand noch in meinem Reisefuehrer. Aber da merkt man, dass es echt schon eine Zeit her war, als Chrigae mit diesem Lonely Planet reiste. Nun ist Vilcabamba ein Hippiedorf par excelence.. und doch einfach toll!! Viele Leute kommen hier her um San Pedro auszuprobieren. Ein Halluzinogen, welches aus dem San Pedro Kaktus zubereitet und durch einen Schamanen begleitet wird. Ich war auch so genug auf meinem Selbstfindungstrip und bekam die Messages, welche ich brauchte. Uns Reisende stoert es ja oft andere Reisende zu treffen und doch sind wir doch alle auf der Suche..oder auch nicht mehr;) Es hatte sehr viele aeltere, ausgewanderte Amerikaner. Es gab gutes auslaendisches Essen. Wow, ich ass wirklich eine Crepes Nutella und trank einen Green Smoothie.. Bekam eine Heilmassage..Und es gab so viel Kreativitaet. Selbst die Toiletten der Ecuadorianer waren kreativ gestaltet. Ein guter Ort um aufgefangen zu werden und Ordnung zu schaffen. Aber alles ist ein Prozess.. der Weg ist das Ziel.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiter ging die Reise nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Saraguro&lt;/strong&gt;. Im Bus bot sich mir die Gelegenheit einen Mann dabei zu unterstuetzen ein Projekt fuer Frauen zu gruenden. Mal schauen wie das weitergehen wird.. Hier leben die Saraguro, was anscheinend die authentischsten Indigenas Ecuadors sind. Die Maenner tragen schwarze 3/4 Hosen, sehr lange, zu einem Zopf gebundene Haare, einen scharzen Hut und einen Poncho. Die Frauen sehen sehr aehnlich aus. Sie waren eher ruhig und es hatte wunderschoene Artesania, viel aus Perlen. Es gab einen leckeren Strassensnack, bei dem ich die Snacks aus Peru nicht mehr so sehr vermisste. Gebratenes Brot, sieht aus wie Naan, ist aber aus Vollkornmehl, gefuellt mit Kaese.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun ging ich nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Cuenca&lt;/strong&gt;. Ich fand ein guenstiges Hostel mit TV, so konnte ich meine Serie mal wieder schauen, obwohl ich bei Weitem nicht alles davon verstehe;) Cuenca hatte schoene Kirchen, einen schoenen Blumenmarkt und einen sehr beeindruckenden Markt. Wie schon vorher in Ecuador hatte jeder seinen zugeteilten Platz. Dies ist so gebaut, dass jeder eine gleich grosse Nische mit allem, was benoetigt wird, hat. Der Markt war 3stoeckig und hatte Schilder was wo zu finden war. Hoert sich vielleicht gar nicht speziell an, aber fuer mich war es ein riesiger Unterschied, wie zuvor der Supermarkt Plaza Vea in Peru. Wieder fuehlte ich mich mehr in Europa. Ich musste auf meinen Lieblingssaft (Ananas und Erdbeer-was fuer Peruaner verrueckt ist) verzichten, gewoehnte mich aber schnell an andere. Z.Bsp. Himbeere mit Cocos.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wollte mit der Eisenbahn die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Nariz del Diablo&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;(Teufelsnase) machen. Auf dem Weg nach Alausi besuchte ich die wohl wichtigsten Inkaruinen in Ecuador,&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Ingapirca&lt;/strong&gt;. Es ist ein Zusammentreffen der Ka&amp;ntilde;ari, die den Mond anbeten und der Inka, dessen Gott der Sonnengott ist. Dies kam durch eine Hochzeit zustande. Es war sehr spannend. Auch wenn immer gesagt wird Peru haette die interessanteren Ruinen fand ich dies mindestens so spannend wie Chan Chan, die Moche Pyramieden oder Kuelap in Peru. Es waere ja sowieso besser weniger zu vergleichen. Aber das hilft uns halt uns zu orientieren.. Ich lernte ein tolles Paeaerchen kennen. Sie kommt aus Belgien und er aus Spanien. Sie trafen sich einen einzigen Tag in Lima, sein Letzter, ihr Erster. Naechstes Jahr heiraten sie.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiter fuehrte mich meine Reise also nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Alausi&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;um am naechsten Tag den Zug zu besteigen. Alausi war schoen, suess. Turistisch und doch sah ich bis am naechsten Tag auf dem Zug keinen Turisten. Hier lernte ich Cassandra aus Philadelphia kennen. Cassandra und ich haetten nicht unterschiedlicher sein koennen. Wir verstanden uns und reisten ab da gemeinsam weiter. Die Zugfahrt war schoen, aber ich glaube als Schweizerin bin ich einfach von unseren gefaehrlichen Zugstrecken zu verwoehnt.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir reisten weiter nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Guaranda&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;und hatten eine atemberaubende Aussicht auf den Vulkan Chimborazo. Am naechsten Tag besuchten wir&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Salinas&lt;/strong&gt;, dort gibt es eine Kaese, Salz- und Schokoladenproduktion. Mhh..natuerlich wurde die Kaeseproduktion von einem Appenzeller gegruendet. Es gab sogar Fondue zu kaufen.. Auch die Schokolade war gut, interessante Geschmacksnoten, wie z.Bsp. Schokolade mit Hierba Luisa. Auch hier lernten wir aeltere Belgier kennen, die Projekte in Guaranda haben. Ihr seht.. mein Weg fuehrt mich immer wieder dahin. Ich koennte mir ein Leben ohne auch gar nicht vorstellen. Ich reise wirklich gerne, aber ich habe gemerkt, dass dies nicht meine Bestimmung ist.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichen fuehrten uns nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Ba&amp;ntilde;os&lt;/strong&gt;. Wir haetten es beinahe nicht gemacht, weil es ein Turistenort ist. Gut versucht man Vorurteile zu ueberwinden. Cassandra wollte unbedingt reiten. Ich wollte den Vulkan sehen und in den heissen Quellen baden. Es hatte zu wenige Turisten und so haette sie ihren Reitausflug nicht machen koennen. Also dachte ich mir:Ok, warum nicht und sprang ueber meinen Schatten. Ihr wisst ja um meine Liebe zu Pferden. Vielleicht mag ich sie ja mal so, wie ich heute Kuehe mag. Haette ich frueher auch nicht gedacht. Der Reitausflug war super!! Wir hatten einen tollen Fuehrer. Galopp gefiel mir am Besten. Wir gingen so nahe wie moeglich an den Krater und wirklich, er spuckte Asche. Ich war natuerlich super happy. Pablo erzaehlte uns wie es damals beim Ausbruch 2006 war. Wie sie aus den Doerfern alles verloren hatten, in Zelten wohnten und ein Haus der Regierung an einem anderen Ort bekamen. Natuerlich wollten die meisten das Haus nicht, da ihr Land und somit ihre Arbeit hier ist. Man sah die Spuren des Ausbruchs auch in der Landschaft sehr gut. Die getrocknete Lawa, ganze Huegel nur gefuellt mit Baumstummeln.. Fuer die, die interessiert sind hier ein kleiner Artikel dazu vom Spiegel.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/vulkanausbruch-in-ecuador-chaos-wie-in-dantes-inferno-a-432309.html"&gt;http://www.spiegel.de/panorama/vulkanausbruch-in-ecuador-chaos-wie-in-dantes-inferno-a-432309.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Ba&amp;ntilde;os ging es weiter nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Quito&lt;/strong&gt;. Jedesmal wieder ist der Schock gross in eine Stadt zu kommen. In Quito konzentrierte sich viel erste Arbeit der Spanier und so hat es ein wunderschoenes altes Zentrum, welches heute Weltkulturerbe ist. Mit vielen, tollen Kirchen, schoenen Haeusern, Strassen. Mein Spanischlehrer hatte wirklich Recht, Quito gefiel mir sehr gut. Und Cassandra, die Fotografin ist, hatte ihr Fressen gefunden. Sie war mehr als gluecklich. Ich wollte unbedingt la mitad del mundo (Mitte der Welt) sehen und obwohl ich um den Fake wusste beeindruckte es mich sehr. Die Mitte der Welt, also der Aequator wurde ausgemessen. Ein in riesiges, schoenes Denkmal wurde gebaut und es entstand ein richtiges Dorf drumherum. Nur hatten sie sich verrechnet. Dieses Grosse, Schoene, Glaenzende ist gar nicht die Mitte der Welt. 240Meter weiter ist die "echte" Mitte der Welt. Unscheinbar, bescheiden..echt. Tests wurden gezeigt, die anscheinend nicht stimmen, aber beeindrucken. Zum Beispiel fliesst das Wasser in einem Spuehlbecken auf der suedlichen Hemisphaere in die andere Richtung ab, als auf der noerdlichen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Uns blieb nur noch wenig Zeit und so mussten wir uns entscheiden. Ich wollte unbedingt eine Lagune in einem Krater sehen und so reisten wir nach&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Otavalo&lt;/strong&gt;. Hier gibt es samstags den beruehmtesten Markt ganz Ecuadors. Spannend, schoen, farbig.. und der Ausflug zur&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Cuicocha Lagune&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;war wunderschoen. Wieder gab es Sonnen-und Monduhren, wie auch einen Platz fuer Opfergabe der Goetter. In Otavalo erlebten wir dann doch wenigstens einmal den Ausgang in Ecuador und am naechsten Tag trennten sich unsere Wege muede, aber doch zufrieden.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, und nun bin ich in Bogota und werde bald Sandy abholen.. und bestimmt viele tolle Abenteuer mit ihr erleben..&lt;/p&gt;</description>
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      <category>Peru</category>
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      <pubDate>Tue, 29 Oct 2013 06:40:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Bogotá</title>
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      <pubDate>Mon, 28 Oct 2013 07:49:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Baños</title>
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      <pubDate>Sat, 19 Oct 2013 06:29:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Salinas, Guaranda</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Oct 2013 05:58:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Cuenca</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Oct 2013 04:31:00 GMT</pubDate>
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      <title>Photos: Alausí- Nariz del Diablo</title>
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      <category>Ecuador</category>
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      <pubDate>Sat, 12 Oct 2013 05:21:00 GMT</pubDate>
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      <title>und schon wieder Lima..wer haette das gedacht..</title>
      <description>&lt;p&gt;Die Reise mit&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Tonny und Rebecca&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;war super. Sie begann an meinem Lieblingsort (La Merced) und mit dem ersten Wiedersehen von meinem Liebsten. Wir reisten zu dritt zusammen und einmal ging ich nochmals einen Liebesumweg. Was immer mit viel Traurigkeit und Schmerz, aber auch mit wahnsinnig viel Liebe verbunden war. Natuerlich auch mit Gedanken wie: "Unsere Welten sind sooo verschieden..kann das je funktionieren? Wird die Liebe stark genug sein?" Fuer mich war die Antwort voellig klar:Ja, ich habe mich entschieden!!! Und zwar so wie ich es nie fuer moeglich gehalten habe. Aber, nur, wenn es fuer den Einen so ist, heisst das noch lange nicht, dass es beim Anderen auch so sein muss. Warum es jetzt schlussendlich nicht geklappt hat hat vielleicht tausend Gruende und vielleicht auch nur einen: Es ist nicht unsere Bestimmung. Aber egal was noch kommen wird. Ich bereue nichts!(wie immer)..und ich glaube ich habe selten solche Quantenspruenge in meiner Entwicklung gemacht wie durch ihn und mit ihm..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber lassen wir das Traurige. Euch interessiert ja meine Reise.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser allerletzter Stop zu dritt war in&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Huaraz&lt;/strong&gt;. Ich wollte unbedingt dahin, weil Marco (der Bergfuehrer von Huancayo- vielleicht erinnert ihr euch noch) zu der Zeit da war. Natuerlich verstanden sich alle prima und wir planten einen coolen Trip. Leider sah Marco mich etwas anders, als ich ihn und schliesslich endete alles in einem Drama. Tonny zeigte mir auf, dass ich mich nicht immer schuldig fuehlen muss, wenn ich andere verletze- was eine echt gute Lektion war. So packten wir Rebeccas Zelt und Kochutensilien ein und gingen zu dritt in die&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Cordillera Negro&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;um auf die&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Cordillera Blanca&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;zu sehen. Die Aussicht war der Wahnsinn!!! Wir kochten vegetarisch, tranken den Restalkohol aus der Selva..hahaha..und schliefen bei der Musik der Regentropfen auf unser Zelt ein. Der Abschied war traurig. Und Tonny und ich sagten uns bis im Dezember. Was, natuerlich, schon wieder viel frueher sein wuerde..hahaha..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kamera von Rebecca wurde gestohlen oder wir haben sie verloren. So haben wir leider nicht mehr alle Fotos..aber wie sagt man so schoen: die besten Erinnerungen traegt man im Herzen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie ich vermutlich schon einige Male sagte fehlte mir meine Arbeit sehr. Es war schrecklich so viel Armut und Ungerechtigkeit zu sehen ohne etwas machen zu koennen. Ich versuchte immer mit den Leuten zu reden. Fragen zu stellen und zu erklaeren wie gut unser Sozialsystem ist..Natuerlich versuchte ich es auch mit Geld, aber dadurch fuehlte ich mich nur noch schlechter..Ich glaube da gibt es echt kein Mittel. Und die, die glauben sie haetten es..denkt nochmals drueber nach..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also hoffte ich wieder auf etwas wie Prosoya.. und thathathathhaaa...da fand mich:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.espaanglisch.com/"&gt;www.espaanglisch.com&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist ein Projekt eines Peruaners, David, in Trujillo. Englischsprachige Freiwillige gehen morgens in Schulen und unterrichten Englisch. Abends gibt es total guenstige Kurse fuer Erwachsene. (Sie koennen 3x pro Wuche fuer eine Stunde kommen und zahlen nur 30 Soles fuer einen Monat. Ein bisschen weniger als 15Franken).&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Projekt war super. Ich fuehlte mich puddelwohl. Wir waren ein Superteam.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir gingen in verschiedene, sehr arme Schulen. Von ganz Kleinen, 6-jaehrigen, bis zu Teenagern. Es war echt eine Herausforderung. Z.Teil gab es bis zu 48Kindern in einer Klasse. Da nuetzte auch meine Erfahrung nicht viel. Aber wieder kam die Liebe und das Interesse, wie auch in Prosoya, am staerksten zu Tage. Und die Conversation-Classes abends waren super. Sehr spannend!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Reise zu "ihm" fuer ein Wochenende und wieder weg von "ihm" fuehrte mich beide Male ueber&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Lima&lt;/strong&gt;. Dieses Mal sah ich ein voellig neues Lima. Ich war in&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Sta Anita&lt;/strong&gt;, was sich mehr wie ueberall in Peru anfuehlte, als der Rest von Lima. Ich lernte noch mehr ehemalige Schueler von Prosoya kennen. Nun koennte ich wohl wirklich ueber die Erfolgsrate von Prosoya berichten. Und die ist wahnsinnig hoch. Sie alle sind gluecklich und zufrieden. Super! Hier habe ich echt Freunde fuers Leben getroffen. Ich freue mich schon wieder sehr darauf am 17.Dez zurueck zu kommen. Auch traf ich Andres wieder, den Bruder von Alfredo, dem Mann von Elina. Was auch sehr schoen war und natuerlich freute mich sein Lob fuer mein spanisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An Jean-lucs Geburtstag machte ich mich dann mit einem weinenden und lachenden Auge auf Richtung Bogota. In einigen Stunden werde ich Sandy am Flughafen abholen. Doch dazu fuehrte mich meine Reise erst noch durch die Sierra von Ecuador..&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/farfalla/story/108007/Peru/und-schon-wieder-Limawer-haette-das-gedacht</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Peru</category>
      <author>farfalla</author>
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      <pubDate>Fri, 4 Oct 2013 05:06:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Reisen in der Selva(Dschungel) mit Tonny&amp;Rebecca</title>
      <description>&lt;p&gt;Ich freue mich wahnsinnig auf die Reise mit Tonny und Rebecca. Tonny hat in Prosoya gearbeitet und Rebecca hat vor einem Jahr ihr Freiwilligenjahr in Prosoya gemacht. Den Arbeitern in Prosoya ist es per Arbeitsvertrag verboten eine Beziehung mit einer Freiwilligen oder Besucherin in Prosoya zu fuehren. Nur laesst sich Liebe nun mal nicht verbieten. Das Jahr von Rebecca endetet leider ein wenig tragisch, sie sollte nicht die Letzte sein, der es so ergeht. Ein Jahr sahen sich die beiden nicht und nun reisen sie 6Wochen mit dem Motorrad durch den Dschungel von Per&amp;uacute;- ist das nicht der Wahnsinn?&amp;iquest;? (Joene, du wuerdest das doch so sagen;))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir haben eine total coole Zeit. Wir reisen in kleine Doerfer, in Staedte, sie reisen mit dem Moto und ich mit Autos, auf Lastwagen, in Bussen, gemeinsam auf dem Moto in einem kleinen Boeoetchen. Wir schlafen in Hostels oder in ihrem Zelt. Wir baden in Wasserfaellen, heissen Quellen, natuerlichen Heilbaedern, Fluessen, schwimmen mit einem Gummering im Fluss, fahren zu Lagunen. Wir sehen unzaehlige schoene oder lustige Plazas, atemberaubende Sonnenuntergaenge, wir sehen uns alte Staette und Museen an. Wir trinken leckere Saefte, essen Eis, trinken Agua de Coco, tanzen in leeren Discotheken.. sprich wir haben einfach ne super Zeit, lachen viel, reden viel, sehen viel, leben..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke euch zwei!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;DAS INTERNET IST LEIDER LANGSAM, ABER ICH HOFFE BALD KANN ICH MEHR FOTOS RAUFLADEN!!!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;address&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;/address&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/farfalla/story/107031/Peru/Reisen-in-der-SelvaDschungel-mit-TonnyandRebecca</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Peru</category>
      <author>farfalla</author>
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      <pubDate>Fri, 13 Sep 2013 08:07:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Lima und Kueste von Perú</title>
      <description>&lt;p&gt;Am 30. Juli ist also der grosse Tag, an dem auch Verena und ich uns von &lt;strong&gt;Prosoya&lt;/strong&gt; verabschieden muessen. Wie auch beim Abschied von Johannes sind wir total traurig, aber um so dankbarer um uns.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In &lt;strong&gt;Lima&lt;/strong&gt; gibt es noch ein gemeinsames Abendessen mit den anderen Freiwilligen, wo ich beinahe schon dazu gehoere;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst der Abschied von Johannes, der wahnsinnig traurig war. Dann der Abschied von Prosoya, wo ich ein Teil meines Herzens zurueckgelassen habe und nun auch noch der Abschied von Verena und Sonny- das ist echt viel. Und ich bin sooo froh, dass Elina hier zu Besuch ist und ich mitlerweile Freunde in Lima habe. Zwei ehemalige Arbeiter von Prosoya leben nun in Lima, weil sie in der Mine arbeiten. Sie und Elina machen es mir wirklich etwas leichter- danke!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Lima realisiere ich, dass mein Visa fuer Per&amp;uacute; bald ablaeuft. Auch ein Gang zur Schweizerbotschaft nuetzt hier nichts. Ich muss ausreisen. Also mache ich mit Elina einen Schlachtplan. Ich reise nach Trujillo, bleibe dort einige Tage am Strand in Huanchaco und reise dann rauf nach Ecuador. In &lt;strong&gt;Huanchaco&lt;/strong&gt; wimmelt es von Surfern und jungen Reisenden. Und doch hat es wunderschoene Sonnenuntergaenge und ich liebe einfach den Duft und das Gerausch des Meeres.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Reise von Trujillo nach Tumbes an der Grenze ist lange und morgens im Bus geht alles furchtbar schnell. Ploetzlich sitze ich in einem Auto und gebe einem Typen meinen Pass, der "legal" arbeitet und mir die Stempel von Ecuador und Per&amp;uacute; besorgen kann ohne dass ich Per&amp;uacute; verlassen muss. Hier erfahre ich viel uebers Schmuggeln, Schauergeschichten und die Arbeit an der Grenze. Wenn man der Polizei z.B. 150Soles im Monat zahlt, kontrollieren sie dein Auto nie und du kannst frei ueber die Grenze fahren, so oft du willst. Dieses Abenteuer kostet mich einige billige Mittagessen hier, aber hey, wow, ich kann doppelt so lange in Per&amp;uacute; bleiben wie als ich von Bolivien einreiste.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach bleibe ich einige Tage in &lt;strong&gt;Zorritos&lt;/strong&gt;, das ist ein Ort an der Kueste ganz im Norden von Per&amp;uacute;. Ich bin stolz, dass ich jetzt endlich verschiedene Dialekte und Akzente im Spanisch hoeren kann, auch wenn ich natuerlich noch lange nicht alles verstehe. Hier ist alles total trocken, baige, man sieht viele Maenner am trinken. Ein echt grosses Problem in Per&amp;uacute;, besonders auch, weil das Bier verhaeltnismaessig teuer ist. Als Vergleich, bei uns kostet ein Bier im Supermarkt 1.20.-, hier sind es 6Soles, das sind ca.3Franken. Nur, dass man fuer 3, 4Soles ein Menu mit 2Gaengen essen kann, oder fuer 1Sol einen Sack voll Broetchen erhaelt. Auch gibt es keinen Unterschied, ob man das Bier in einer Hacienda kauft oder in einer Bar trinkt- es bleibt 6Soles. Hier sieht man, dass Per&amp;uacute; sehr wohl um sein Problem mit dem Alkohol weiss..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Zorritos geniesse ich die Zeit in meiner Haengematte mit einem guten Buch, oder am Strand, wenn ich die Krabbis beobachte. Anita, hier musste ich immer an dich und unsere Zeit in Thailand denken. Natuerlich ass ich viel Ceviche. Ach, das wuerde euch schmecken, besonders dir Papi. Ich weiss nicht, ob ich das schon einmal beschrieben habe, oder nur in einem Email. Das ist roher Fisch, der in Limettensaft und Chilli eingelegt wird. Dazu gibt es Zwiebeln und Suesskartoffeln. Oft isst man dazu noch geroestee Maiskoernen. Die Sauce nennen sie Leche de Tigre (Tigermilch), sie soll eine aphrodisierende Wirkung haben. Der Fisch vergeht beim Essen wie Butter auf der Zunge und ist jenachdem saurer oder schaerfer, einfach super lecker!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Koch meines Hostels fahre ich zu heissen Quellen, ich mache Schlammbaeder und gehe mit ihnen tanzen. Das ist so ganz anders als in Oxa. Es gibt eine Buehne, einen Hoster, zwei Girls tanzen in Unterwaesche. Die Leute schlucken Medikamente um eine verstaerkte Wirkung vom Alkohol zu erzielen, es wird Gras verkauft.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie es natuerlich kommen musste und wie es auch alle bereits vorher wussten- habe ich mich verliebt. Es hoert sich total schwierig an und doch passt es einfach. Es klingt abgedroschen, aber ich habe wirklich das Gefuehl, dass mein Leben mich auf ihn vorbereitet hat, dass alles war wie es war damit ich ihn auch erkenne und dadurch auch mehr von mir erkenne. Er erfuellt genau das was ich mir gewuenscht habe. Mann Jean-luc, wenn ich mehr Punkte auf meine Liste haette nehmen koennen, waere es vielleicht einfacher.. Aber wie gesagt, wann will ich es schon einfach haben?&amp;iquest;? Und alles ist genau so wie es sein soll. Obwohl ich oft an Elinas Worte denken muss. "Ich wuenschte mir fuer dich, dass du mit offenem Herzen reisen koenntest".&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Freund in Lima hat mir angeboten mit ihm und seiner deutschen Freundin zu reisen. Nun habe ich mein Visa und die Sms kam genau richtig. Ich freue mich wahnsinnig! Auf gehts in die Selva- den Dschungel..&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/farfalla/story/107026/Peru/Lima-und-Kueste-von-Per</link>
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      <author>farfalla</author>
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      <pubDate>Fri, 9 Aug 2013 06:55:00 GMT</pubDate>
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