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    <title>Andrea´s &amp; James honeymoon</title>
    <description>Andrea´s &amp; James honeymoon</description>
    <link>https://journals.worldnomads.com/aj/</link>
    <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 05:45:59 GMT</pubDate>
    <generator>World Nomads Adventures</generator>
    <item>
      <title>Patagonia I</title>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src="https://s3.amazonaws.com/aphs.worldnomads.com/aj/14184/P1000973.jpg"  alt="James auf der windigen Haengebruecke" /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Deluxe Nachtbus (war sein Geld wert, da wir schlafen konnten) sind wir von Santiago nach Puerto Montt gereist, wo wir am Samstag morgen von frischen Temperaturen begruesst wurden... Am Montag sollten wir das Navimag Faehrschiff besteigen, welches uns an der Kueste Patagonien´s entlang nach Puerto Natales bringen sollte. Das Wochenende wollten wir nutzen die Insel Chiloe zu erkunden und haben zu diesem Zweck einen kleinen feuerroten Toyota gemietet. Wie schoen war das fuer uns nach so langer Zeit endlich mal wieder selbst zu entscheiden, wo wir halt machen wollen... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Waehrend uns eine kleine Autofaehre auf Chiloe uebersetzte, haben wir beim (zweiten) Morgenkaffee Pelikane und Seeloewen beobachten koennen... Das Wetter hatte es sehr gut mit uns gemeint - so hatten wir das gesamte Wochenende blauen Himmel und viel Sonnenschein, was unsere Eindruecke von der Insel bilderbuchartig werden liess.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Insel hat uns mit ihren kunterbunt bemalten Holzhaeusern sehr an skandinavische Regionen erinnert. Man findet ueberall auf der Insel viele kleine Cabañas (das sind kleine Holzhuetten), welche vorallem mein Entzuecken weckten. Der Zufall wollte es, dass wir diese Nacht in so einem Cabaña direkt am/auf dem Huillinco See verbringen sollten - traumhaft schoen! Wir hatten sogar unseren kleinen Ofen, den wir tuechtig einschuerten.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir hatten gelesen, dass man auf Chiloe sehr guten Fisch und Meeresfruechte essen kann. Wir koennen das absolut bestaetigen, jedoch war die Meeresfruechtesuppe, die ich mir nichts boeses ahnend bestellt hatte, nicht nach meinem gusto... (selbst James konnte da nicht ran!)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erstaunlich fand ich, dass wir am 1. November ganz viele Inselbewohner auf den Friedhoefen antrafen. Scheinbar wird dort Allerheiligen in aehnlicher Weise - dank der guten alten Missionarsarbeit - zelebriert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem wir das Auto am Montag morgen wieder heil in Puerto Montt abgeliefert hatten, konnten wir klar Schiff machen und letzte Vorbereitungen fuer die 4-taegige Fahrt auf dem Navimagschiff machen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Schiff (ca. 120m lang und 23m breit) war mit mehreren Decks doch recht gross. Wir hatten wieder mal Glueck und mussten unsere 4-Mann Kajuete mit niemandem teilen! Auf diesem Schiff sollten sich auch alle Mietglieder der spaeteren Torres del Paine Wandergruppe treffen... aber hierzu spaeter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Bis auf die 12h, die das Schiff auf dem intensiv seegaengigen Pazifik entlangfuhr, hatten wir eine voellig enspannte Zeit auf dem Schiff. Diese 12h allerdings haben wir in Horizontaler verbracht. An Mahlzeit oder einfach nur mal Aufstehen war nicht zu denken, da bereits beim geringsten Versuch, den Kopf vom Kissen abzuheben, Uebelkeit sich spuerbar machte. Erspart blieb uns allerdings was andere in die Toiletten trieb... Es gab aber auch Passagiere, die waehrend dieser schwank- und schaukelintensiven Phase genuesslich ihr Abendessen einnahmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Zeit auf dem Schiff war sehr erhohlsam! Wir haben die Zeit damit verbracht, andere Mitreisenden kennenzulernen, die am Schiff vorbeiziehende Landschaft zu bestaunen, zu lesen etc. Einer der Hoehepunkte der Reise waren sicherlich als wir am Gletscher Pioux XI (angeblich der groesste in Suedamerika) entlangglitten und als wir kurzen Landgang auf Pueblo Eden machten. Dieses Dorf liegt voellig abgeschieden von jeglicher Zivilisation. Vor nur 50 Jahren haben die wenigen Menschen dort voellig autark gelebt und nackt nach ihrer Hauptnahrungsquelle den Muscheln getaucht. Jetzt werden sie einmal pro Woche von dem Navimagschiff angefahren und man findet auf der Insel Spirituosengeschaefte...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als wir 4 Tage spaeter vom Schiff in Puerto Natales ausgespuckt wurden, hat es in Stroemen geregnet. Vielleicht haetten wir das bereits als Warnung wahrnehmen sollen... Puerto Natales ist eine kleine (ca. 20000 Einwohner) sehr huebsche Stadt im Sueden Chile´s, wunderschoen umrahmt von schneebedeckten Bergen. Wir haben die gemuetlichen Cafes und das gute Essen dort sehr genossen. Wir hatten uns mit 9 anderen Reisenden vom Schiff zusammengetan und unsere Route durch den Nationalpark Torres del Paine gemeinsam geplant. James und ich hatten uns u.a. extra noch Gletscher-Schlafsaecke gekauft, damit wir nicht so frieren muessen nachts im Zelt. Am Abend vor der 5-Tagestour hatten wir uns alle nochmal bei superguter Pizza gestaerkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Park ist wunderschoen mit tuerkisfarbenen Seen, Gletschern und den beruehmten Torres, die dem Park den Namen geben. Im Park gibt es oft Wind von bis zu 100km/h und das Wetter wechselt von einem Moment zum anderen. Wir wollten das nicht so recht glauben, bis wir selbst vom Wind umgeweht wurden.... Mit Rucksack, welcher mit Zeltausruestung und Essen beladen recht schwer wurde, wird die Tour durch den Park recht anstrengend. Wie schoen ist es, sich nach einem Tag schweisstreibender Wanderung in Kaelte und leider auch oft Regen bei einer Suppe aufzuwaermen. Der Pulvercappuccino und die mitgebrachten Schokokekse schmecken unter diesen Umstaenden dreimal so gut! Dank der Spezialschlafsaecke und unserem wetterbestaendigen Zelt haben wir nachts nicht gefroren. Uns beiden hat diese Wanderung trotz grosser Anstrengung und nicht immer idealen Sicht- und Witterungsbedingungen echt gut gefallen und wir haben beschlossen, unsere zukuenftigen Wanderungen nicht wirklich zu sehr vom Wetter abhaengig zu machen. Leider hat James in seinen neuen Stiefeln ganz boese, riesige Blasen an beiden Fersen ausgebildet. Er hat dennoch 4 Tage lang tapfer weiter gemacht (!), was ihm ganz bewundernde Blicke und viel Anerkennung von unserer Gruppe einbrachte, insbesondere nachdem alle die digitalen Fotos der Endprodukte der wunden Fuesse gesehen hatten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben uns heute morgen von Puerto Natales verabschiedet und sind jetzt auf dem Weg nach Ushuaia. Das liegt in Argentinien und ist an der suedlichen Spitze des Kontinents gelegen. Heute Abend wollen wir nochmal schoen Essen gehen hier in Chile (sind per Bus bis Punta Arena gefahren), wo wir uns sehr wohl gefuehlt haben und was wir sehr als Reiseziel empfehlen koennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider sind gar keine der lieben, kleinen Nachrichten (worueber ich mich immer so gefreut habe!) mehr fuer uns hinterlegt worden???? Lasst doch mal wieder von euch hoeren....&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/story/25746/Chile/Patagonia-I</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Chile</category>
      <author>aj</author>
      <comments>https://journals.worldnomads.com/aj/story/25746/Chile/Patagonia-I#comments</comments>
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      <pubDate>Fri, 14 Nov 2008 06:46:00 GMT</pubDate>
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      <title>Rumble in the jungle (part 2)</title>
      <description>&lt;p&gt;&lt;span&gt;Although we were not heading for deep jungle like we had wanted, the morning tour was interesting enough. The only wildlife we saw was parrots, other birds, butterflys, bats, ants, termites and a tarantula. There was also one other amusing sighting. Hitalo and Carlos pointed up and said, &amp;quot;Look, a monkey!&amp;quot;. We all looked up.... and saw a squirrel, which they continued to claim was a monkey, even after a X16 telephoto shot of it revealed it as a squirrel, although they then modified their story, saying it was in the same family as a monkey. Maybe it was, but then again maybe it was just more Carlos bull, to get a sighting of a monkey &amp;quot;ticked off&amp;quot;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Other aspects of the morning tour were interesting. We started to get some kind of appreciation for how to survive in the jungle. The first rule is: carry a machete. It is pretty essential, and without it you would get into serious trouble as some basic techniques would be closed to you, principal of which is opening paths into the jungle. I, of course, could not wait to have a go at this. The golden rule is to hack at a 45 degree angle away from your body, on both sides, as if cutting an &amp;quot;A&amp;quot; into the jungle. You also need to maintain a strong arm and follow through so it does not deflect and injure you. It is great fun and remarkably quick. A machete can hack straight through really thick branches and vines. An important tip when opening paths is, if you come across another path and you intend to retrace your steps along the path you are making, you need to close the other path with a big leaf or something so that you dont inadvertently take it when you retrace your steps. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;A machete is also important for drinking water as it can be used to slice through lianas which are plentiful in the jungle. You can then just up end the liana and drink the water that flows from it, which we did several times. You definitely would not die of thirst in the jungle. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;A third, and much less obvious use for a machete is to use the back of it to bang on a certain type of tree which has good reverberation properties, making a loud banging sound which is detectable from a long way away. You can use this if you are lost to send messages. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;A final, and very important use of the machete is to obtain food. On one of the later days Andrea was weak with hunger because we had gone out before breakfast and she asked Hitalo if there was any berries or fruit to eat. Berries and fruit can be found but were not plentiful. Instead Hitalo began hacking down a massive palm tree (and of course I got in on that action :) This was not a small tree, but eventually it was felled. He then went to the top end and hacked out a chunk of trunk about a metre long, which he then peeled down until it consisted of a whitish baton about two inches in diameter. This was then divided into several chunks along its length and passed out to the hungry travellers - palm heart salad! It was really tasty and easy to eat, although we did question the ethics of felling such a large tree for a little snack, although Hitalo assured us that it had &amp;quot;gone on his account&amp;quot; and that four more would be planted in a field near his village to make up for it. So not only were we snacking, we were saving the world - yay!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Another aspect of jungle bushcraft that we learned about was medicinal trees and plants, of which there was quite a few, all seemingly for stomach ache and rheumatism. The only one I remember properly is the &amp;quot;chuchuasi&amp;quot; tree. You get some bark and add a load of cane sugar spirit. It cures rheumatism, and gets you fucking pissed (I know - on a previous tour I drank a fair bit, while chewing prodigious quantities of coca leaves - an overrated experience, believe me). Other trees of interest included rubber trees, the resin of this really does have the quality of a pencil eraser, a cocoa tree, and the very rare and protected cedar tree. We also saw one hell of a large tree, the biggest I had ever seen. Before I leave the world of flora and fungi I need to mention a certain type of large mushroom which you can turn upside down and write messages on like paper. I wrote &amp;quot;James and Andrea woz ere&amp;quot;, which I felt was vital information which needed imparting to future journeyers. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;So what does it feel like to be in the jungle? The word that describes it best is probably &amp;quot;uncomfortable&amp;quot;. There are two main reasons for this. Firstly you are assailed by permanent heat and humidity which makes you drip with sweat. You never get a chance to get dry so you spend your entire time feeling dirty, sticky and sweaty. The second major source of irritation are the mosquitoes and sandflys which are ever present. They snack on you all day and can bite through shirts and trousers. Despite finishing an entire bottle of &amp;quot;Jungle Formula&amp;quot; (50% DEET), which is grim in itself, we were flayed alive with bites which, at times, itch intolerably. It has also become apparent that both Andrea and I have contracted a tropical skin disease called Leishmaniasis via the bites from sandflys. It is not too serious at the moment but we definitely need to get that sorted ASAP. The third reason for discomfort is the lethargic torpor you find yourself in. Personally the heat and humidity really sapped my energy and everything felt like a real effort. Maybe that is why some of the locals are content to live in shacks surrounded by rubbish (trust me, living in the jungle close to nature has nothing necessarily to do with being at one with).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Another form of irritation for me was sleeping in a hammock. Normally hammocks are nice and pleasant to lie and sleep in. We slept in one for a couple of days on the boat ride from Yurimaguas to Iquitos and it was great. Not these hammocks though. Once these things had been stretched out between to trees (probably too widely) it felt like being trapped in a tube. Totally uncomfortable. Each hammock comes with a little tent which keeps the flies out. This is good, except that the zip often got stuck which meant that sometimes it was open long enough to let a few mozzies and sandflys in. I lay there all night (12 hours on the equator) in that damned tube, sweating and stinking, constantly shifting in the pointless search for comfort, tormented by biting insects, sleeping but fitfully (if I was lucky).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;But at least the food was good [&lt;i&gt;stifles a cynical laugh&lt;/i&gt;]. Breakfast consisted, daily, of two cold super greasy fried eggs and a piece of nasty bread. This was followed by a nutritious lunch of very overcooked spaghetti mixed with tomato sauce. Dinner consisted of a cold version of the leftover spaghetti, or a packet of super noodles if Carlos was feeling in a generous mood. Also, once, Carlos tried to give us river water to drink, making out that it was pure, clean water, which it obviously wasn´t – when you held the two side by side one was literally green and the other was clear, yet he still tried to claim it was good, clean drinking water!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;To keep costs down Carlos also sanctioned fishing, which seemed a strange practice in a nature reserve. The treatment of the fish was, however, unpalatable to us namby pamby westerners. Catching them was fairly easy – just dangle a bit of bait on a nylon line – first fish usually caught within seconds. After the first couple it became much harder though. Once caught they were chucked on the floor and left to asphyxiate (which is probably the same with most fish the world over). Sometimes they would atttempt to wriggle to freedom, at which point they were kicked up the bank unceremoniously, like they were a slithery football. Andrea decided to end their suffering by bashing them over the head with a stick, which worked well, until a bigger fish was caught. Hitalo strung it up, still on its hook and left it to asphyxiate. You would not believe how long that can take. We thought we would end its misery.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;Boy did we screw up (and we are ashamed of this bit).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;It is hard to bash a fish when its dangling on a string so I held it (still wriggling) against a tree why Andrea tried to bash it. The stick was not that robust so a single &lt;i&gt;coup de grâce&lt;/i&gt; became impossible. I had a go, again without success. I smacked it really hard, but missed the head by an inch and it started bleeding, and it wriggled even more. I smacked it again – same thing. We were just torturing the poor thing more. Finally it seemed to stop moving and Hitalo assured us it was dead, but we could still see a bit of movement – it was &lt;i&gt;still&lt;/i&gt; alive. We unhooked it and put it on the floor ready to give it an almighty blow that would definitely finish it. I am embarassed to say that I jumped and screamed like a little girl when the fish unexpectedly vaulted a few inches off the ground. I really wasn´t expecting that and it really startled me. In the end Andrea dealt the final decisive blow. We really bungled it. For me, the moral of the story is not “don´t fish” (although the jury is always out for me on matters such as this), rather it is “know how to fish humanely”. The fish should be dispatched immediately and as painlessly as possible. Another unpalatable aspect was that later on we found the fish in the dirt covered in leaves with several wasps feasting on it. That was dinner (it was fried first...). Andrea refused to eat it, although I tucked in. I´ve got to say, even after all of that it was absolutely delicious. I don´t like the idea of creatures dying for me, but have not taken the leap to vegetarianism because it still seems like eating other creatures is the natural order that has existed since the dawn of life. I am loath to do without the pleasures of meat and fish, but am wholeheartedly against the grim exploitation of horrible farming practices and pointless cruelty to animals.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;We still hadn´t seen many animals, so Hitalo took us out at night in a little dugout canoe, in pairs, to try and see some caiman which are a type of alligator. Andrea and I went out at about 10pm when it was very dark. The dugout was very basic and I had to constantly bail water out as it slowly leaked, and there was only about an inch above the water line. It was very quiet and still as we slowly paddled along.The stars were amazing. We were literally both expecting two large eyes to pop up out of the water right next to us, attached to a massive aligator, and we were tense with trepidation. Actually I was more tense about how Andrea would react when it appeared than I was about it appearing (which didn´t overly concern me). Andrea was very frightened by the experience. We also thought there could have been snakes, and other creatures. We really didn´t know what to expect. I loved it! In the end we didn´t see any caiman or snakes, having to settle for a large bullfrog. The experience of boating up the Amazon in the dead of night was amazing though. Andrea also calmed down and really enjoyed it too.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;The memory of this trip is now receding into long term memory so all the rankling with Carlos and all the paranoia and suspicion, and huddled talks with Gerard and Laetitia (which turned into out-and-out unashamed hoots of laughter by the end of the trip) are beginning to fade and don´t seem worth reporting in detail now. In the end, after much hell, Gerard and Laetitia did succeed in photographing a single monkey, a sloth and a caiman (we only saw the sloth), and they did succeed in getting $100 back (we backed them up for solidarity and &lt;i&gt;liberté, égalité, fraternité&lt;/i&gt;). Moooochos animales we did not see, but we made some damn good friends (we will see them again in September in France), had some big laughs at the absurdity of the situation and did get a very good idea of life in the jungle (and we´ve got the scars to prove it). We will never forget it.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/story/25683/Chile/Rumble-in-the-jungle-part-2</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Chile</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Thu, 13 Nov 2008 03:13:00 GMT</pubDate>
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      <title>Gallery: Patagonia</title>
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      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/photos/14184/Chile/Patagonia</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Chile</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Thu, 13 Nov 2008 02:24:00 GMT</pubDate>
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      <title>Jungle tour part1 (updated)</title>
      <description>&lt;font size="2"&gt;&lt;p&gt;We booked our jungle tour quickly. The first place we went to were offering a really cheesy touristy tour which included a dubious &amp;quot;shaman&amp;quot;, indigenous people of questionable heritage, and a nice comfortable lodge. Pass. We were seeking the &amp;quot;real thing&amp;quot;. We wanted tough jungle living without touristy accoutrements. We wanted it 100% authentic, warts and all.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;We were walking down the street looking for our next potential tour when we allowed ourselves to be intercepted by an old (but far from decrepit) man who ran a company called EcoExplorer. His name was Carlos Grandez Java (aka Carlos the Jackal). The literature promised &amp;quot;Be prepared for the most primitive, rough and rugged experience of your life. Not for the faint hearted. Good physical fitness and a high level of patience are important to fully enjoy this trip&amp;quot;. Where do we sign up?!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Boy were we in for a shock.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;The first five minutes of the five day trip went absolutely flawlessly and we soon found ourselves standing by a shoddy public bus which was to take us to a place called Nauta where the boat would leave from, which was about a two hour bus ride from Iquitos. A French couple arrived a couple of minutes later, who we had known would be our only other company on the tour. Suddenly confusion engulfed us. The couple seemed upset. Carlos disappeared and left us with his henchman, also called Carlos (would you believe that the third evil genius behind this operation was also called Carlos?!), who proceeded to bang on (repetetively and at length) about how &amp;quot;lindo&amp;quot; (nice) the whole experience was going to be &amp;quot;mooooochos animales, es muy muy lindo, mooooochos animales&amp;quot; etc.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Whilst having our ears bent by Carlos#2, Carlos#1 was busy flitting around. Occasionally he would pop up and feed us some paranoia-inducing mis/disinformation about how the French couple didn´t want to come on the trip with us and that they would have to go with a different guide, although rest assured that he, Carlos, was still coming with us. Viewed through our new X10 suspicion bifocals we soon came to regard these miserable French bastards with distrust. Perhaps &amp;quot;un ratito&amp;quot; should have been smelled at this point.... It later transpired that the couple had negotiated and paid for a private trip and had every right to be upset. It also turned out that Carlos had told them the same as us - that we were going with a different guide, and that he, Carlos, was going with them. Total bull. In the end we all went on the trip togther. It really seemed as though he was trying to drive a wedge between us and keep us separate, probably so that we would not discuss the fact that we had paid $400 for the tour, whereas the French couple had paid $500. Had it not been for the fact that I spoke French he probably would have got away with it. When the French couple found out that they were paying more (because we told them), yet another pall was cast over the trip. In the end they got a $100 refund, after much fighting.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anway, everyone loaded their kit on top of the bus and boarded. Two hours later we arrived at Nauta, still without having exchanged a word or a glance with les Francais, where cock up number two awaited us (or maybe a flamingo up - like a cock up only much much bigger). As the kit was unloaded from the bus it became appararent that Carlos´s rucksack was not there - the one that contained essentials such as hammocks, mosquito nets, torches, etc. Oh dear. English decency behoved me to assure him that it wasn´t his fault - some Dutch friends we had met previously had had their rucksack fall off the top of the bus too, and had had to replace everything.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Except that it slowly became clear that the useless tw*t had simply forgotten it. The blame fell on Carlos#2, naturally.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Of course this smoothly running &lt;i&gt;Rolls Royce&lt;/i&gt; of an operation had not discovered the delights of mobile telephony, and nobody was at the office to receive a landline call, so Carlos´s wife had to be sent back to get the rucksack. So, without any kind of assurances or other useful information (the facts from this whole narrative have often been pieced together after the event) we were left milling around aimlessly in extreme heat and humidity, regretting our folly.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;About three hours into the &lt;em&gt;five&lt;/em&gt; hour wait (I kid you not), we finally coalesced with the French couple - there is nothing like a shared situation and a common enemy to thaw frosty international stereotypes (although, note to self: concoct some kind of convincing riposte for the hackneyed &amp;quot;English food is crap and consists only of fish and chips&amp;quot;). In a mixture of rusty Spanish and even rustier French, and some English, we were all able to communicate admirably, and I am pleased to say that Gerard (who actually looked very similar to Monsieur Depardieu) and Laetitia grew to become incredibly good friends over the course of the next five days. Their previous contact with English travellers had not been very good and so we were all really pleased with this budding Anglo-Franco-Teutonic &lt;i&gt;entente cordiale&lt;/i&gt;. There were to be many huddled conversations in French about Carlos´s ineptitude and downright lies over the next few days. They also flattered us greatly by telling us that we were the most interesting travellers they had met in 10 months of worldwide travels.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Finally the infamous ruck sack arrived and we were got into the boat and set off. The boat was owned and driven by the amiable &amp;quot;Robinson&amp;quot; (pronounced Rob-een-son, with a rolled R and the O as in &amp;quot;gone&amp;quot;). Four hours of calm ensued as we chugged up the Maranon river, which is just before the start of the Amazon. Everyone just sat back and watched the trees roll by, in silence.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;At about 6pm, just as dusk was kicking in, we arrived at a little village called &amp;quot;20th January&amp;quot; (I think). At this point &amp;quot;Hitalo&amp;quot; appeared on the scene who was to turn out to be our actual jungle guide, but at this point he was just another bizarre indigenous dude of unknown purpose, who was to be distrusted by default (the normal and necessary stance of a traveller, unfortunately). We settled down to the usual chunk of grim chicken with rice fried in pork fat, and did our best to stuff it down.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;The plan, according to Carlos, was to get up at 5am and travel by boat a further three hours into the jungle, which was good because we wanted to go as deep as possible so we could see as much wildlife as possible. This applied double to the French couple who were avid wildlife photographers [&lt;i&gt;stifles a little ironic snigger&lt;/i&gt;]. What we were to find out on our return, from another traveller, is that to see a reasonable amount of wildlife you need to travel a full 24 hours by motor boat followed by 4 days of canoeing.... Still, we had been promised that we were going to go pretty deep and see lots of animals, and at this point we still believed it.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;However, after dinner Carlos struck again and suddenly said that we would get up around 6.30, have breakfast and go on a local tour with Hitalo (who we still didn´t know was actually our guide), and then, after lunch we would travel an hour or so by boat. Why the change of plan? We were all mystified and pissed off. This wasn´t going to get us into &amp;quot;deep jungle&amp;quot; where we would see &amp;quot;mooooochos animales....&amp;quot;. Damn you Carlos. Still, we played along, as what did we know?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;After a nutritious and healthy breakfast of fried bananas we headed off with Hitalo, who proved to be a pretty good guide.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stay tuned for part 2 of &amp;quot;rumble in the jungle&amp;quot;....&lt;/p&gt;&lt;/font&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/story/25184/Chile/Jungle-tour-part1-updated</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Chile</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Sat, 1 Nov 2008 06:45:00 GMT</pubDate>
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      <title>Gallery: Peru jungle</title>
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      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/photos/13929/Peru/Peru-jungle</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Peru</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Sat, 1 Nov 2008 05:46:00 GMT</pubDate>
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      <title>Unsere weiteren Erlebnisse in Peru</title>
      <description>&lt;p&gt;Nochmals ganz lieben Dank fuer die vielen Kommentare und emails von zu Hause. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr wir uns ueber eine Nachricht von zu Hause freuen! Um alle Gemueter zu beruhigen moechte ich hier nochmals betonen, dass es uns mal abgesehen von kleineren Unpaesslichkeiten sehr gut geht. Das Schicksal hat es bisher SEHR gut mit uns gemeint... Wir sind vor 2 Tagen in Santiago in Chile gelandet - und wir lieben es! Das mag sicherlich auch an unserer wenig komfortablen, primitiven Dschungeltour im Norden Peru´s liegen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber der Reihe nach: Unseren letzten Bericht haben wir ja vor unserer Schiffsreise auf dem Amazonas von Yurimaguas nach Iquitos geschrieben. Wir sind am naechsten Morgen zeitig auf´s Schiff, da wir uns gute Plaetze fuer unser Schlafgemach, den Haengematten, sichern wollten. Wir waren die ersten auf dem Oberdeck! Mit guten Essensvorraeten eingedeckt haette es von uns aus sofort losgehen koennen, aber wir mussten uns gedulden, denn das Schiff wurde nicht nur zum Transport der Passagiere sondern auch zum Transport aller moeglichen Gueter genutzt. Schliesslich fuhren wir mit einer Ladung Rinder, Schweine mehreren Tonnen Bananen etc. los. Unterwegs wurde natuerlich immer wieder mal an einem Dschungeldorf halt gemacht und solange aufgeladen, bis wirklich kein bisschen freier Plaetz auf dem Schiff mehr zu sehen war. Man muss vermutlich selbst mal auf so einem Schiff in Haengematten verbracht haben, um nachzuempfinden wie gemuetlich und relaxed das sein kann! Wir haben die 3 Tage auf dem Schiff auf jeden Fall sehr genossen. Wir waren in guter Gesellschaft, u.a. ein Paerchen aus Holland (auch Vegetarier, die dafuer sorgten, dass der Schiffskoch fuer uns vegetarisch kochte) und ein Paar aus Australien. Wir haben uns spaeter alle in Iquitos wieder getroffen ehe jeder seiner eigener Wege gehen sollte. Der unsere fuehrte uns in die Haende von Carlos Grandez Java, ein 74 jaehriger Dschungelguide. Er soll angeblich der erste und beste Guide sein, den man in Iquitos finden kann.... Wir hatten uns bewusst gegen die luxurioesen Dschungelodges entschieden, die so eine Art Hotel im Dschungel sind. Wir wollten das richtige Dschungelleben kennenlernen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Tour ging schon mal so los, dass der scheinbar etwas senil gewordene Guide seinen Rucksack vergessen hatte. Angeblich waren darin  lauter wichtige Sachen, wie z.B. unsere Haengematten mitsamt der Moskitonetze. Spaeter haben wir herausgefunden, dass das gelogen war (es sollte erst der Beginn von einer Serie von Luegen sein...)Wir mussten also geschlagene 5 Stunden warten ehe wir endlich aufs Boot kamen, um in den Dschungel los zu fahren. Nach ca. 4 Stunden Fahrt auf dem Rio Maranon kamen wir in ein Dorf, wo wir erst mal uebernachteten und unseren richtigen Guide fuer den Dschungel abholten, sein Name ist Hitalo. Am naechsten Tag ging es weiter in den Dschungel, aber nur nachdem wir dem alten geldgierigen Halsabscheider klar machten, dass wir tief in den Dschungel vordringen wollten (wir sollten einige Tage spaeter in Iquitos herausfinden, dass man um in den tiefen Dschungel zu geraten erst mal 24h non-stop per Motorboot und dann noch 4 Tage im Kanu fahren muss!). Leider haben wir nicht so viele Tiere gesehen, wie uns versprocen wurde... das lag am Regen, wie uns gesagt wurde !? Einmal wurde uns gesagt, dass dort oben im Baum ein Affe sei. Ganz begeistert haben wir durch unser Fernglas geschaut, um leider enttaeuscht festzustellen, dass der Affe unwahrscheinliche Aehnlichkeit mit einem Nagetier hatte. Ich habe dann recht selbstbewusst geaeussert, dass das kein Affe sei. Schliesslich haben die Guides zugegeben, dass das Tier oben im Baum wohl ein Eichkaetzchen sei. Eine andere lustige Begebenheit war als ich die beiden Guides bei einem konspirativen Gespraech beobachtete und sobald Carlos dies bemerkte und sich ertappt fuehlte urploetzlich mit dem Finger in die Luft zeigte und irgendetwas von einem Tier von sich gab, was Hitalo sofort in diese Richtung in Gang setzte, um nach dem angeblichen Tier zu fahnden.... (ich habe gar nicht erst den Versuch gemacht in die Richtung zu schauen, da es da totsicher nichts zu bestaunen gab). James hat fast gar kein Auge zu getan im Dschungel in den viel zu kleinen Haengematten... Das Essen was sie uns vorsetzten liess viele Wuensche offen... Im groben und ganzen war diese Tour sicherlich ein Erlebnis der besonderen Art und wir werden es niemals vergessen. Ausserdem haben wir dadurch ein besonders sympathisches Paaerchen aus Frankreich kennengelernt mit denen wir uns sehr angefreundet haben und uns sicher im naechsten Jahr gegenseitig besuchen werden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur kurz ein paar Worte zu Santiago: eine wunderbare Metropole, die mich sehr an Plaetze wie Budapest oder Wien erinnert. Einige der Gebaeude sind aber auch sehr verwandt zu den Bauten aus dem Sozialismus. Es sollte sich ereignen, dass uns Freikarten fuer die Hochzeit des Figaro geschenkt wurden. So haben wir unseren ersten Abend hier in der Oper verbracht. Leider leide ich immer noch an den Nachwehen des Dschungels. Ich habe hunderte (!) von Insektenstichen vorallem an Beinen und Haenden, die auch jetzt immer noch wahnsinnig jucken, so dass die Oper nicht so genuesslich war. Ob das Sandfliegen waren?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute Abend geht es mit dem Bus weiter gen Sueden nach Puerto Montt. Von dort aus werden wir am 3.11. ein grosses Schiff besteigen und an der Kueste Patagoniens entlang nach Puerto Natales fahren. Wir haben vor im Nationalpark Torres des Paine eine 8-taegige Trekkingtour zu machen. &lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/story/25183/Peru/Unsere-weiteren-Erlebnisse-in-Peru</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Peru</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Sat, 1 Nov 2008 05:18:00 GMT</pubDate>
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      <title>Unsere ersten 2 Wochen in Peru</title>
      <description>&lt;p&gt;Erst einmal moechte ich mich fuer all die lieben Kommentare und emails hinsichtlich unseres letzten Berichtes bedanken. Es ist sehr schoen von zu Hause Nachricht zu bekommen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute sind es auf den Tag genau 2 Wochen in Peru. Als wir die Grenze bei Macara im Norden des Landes ueberschritten hatten, haben wir leider auch die ersten Horrorstories ueber dieses Land von anderen Rucksackreisenden vernommen (Raubueberfaelle auf Busse sind wohl doch sehr haeufig hier). Dies hat unsere erste Zeit in Peru etwas veraengstigt starten lassen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielleicht deswegen aber auch aus Sehnsucht nach ein bisschen Erholung nach ein paar extremen (18h)Busfahrten (verfolgt vom Busschaffner/rin, die notorisch und mit fast (!) allen Mitteln versuchen wollten, dass die Toilette im Bus clean bleibt), haben wir uns fuer unsere erste Nacht in Peru in Piura mal was gegoennt und sind im besten Hotel der Stadt untergekommen (James´ brilliante Idee). Etwas verschaemt in unserem schaebigen Outfit haben wir an der Rezeption des 3 Sterne Hotels &amp;quot; Los Postales&amp;quot; nach einer &amp;quot;habitacion matrimonial&amp;quot; (Doppelzimmer) gefragt. Ob es an unserer Erscheinung oder an den Gegebenheiten des Hotels lag, dass unsere Paesse dort einbehalten und unsere Kreditkarte sofort belastet wurde, bleibt offen. Jedenfalls haben wir diese wenigen Stunden der kleinen Oase dort sehr genossen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was die moeglichen Raubueberfaelle anbelangte, so haben wir versucht mit ganz ausgekluegelten Verstecken von Kreditkarten und anderen Wertsachen, den Dieben ein Schnippchen zu schlagen. Allerdings hat es dazu gefuehrt, dass James auf diesem Wege zwei seiner Kreditkarten verloren hat (wohl gemerkt, nicht entwendet wurden!). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser naechster Stop war Chiclayo. Das liegt im Norden des Landes an der Kueste. Chiclayo ist eine recht quirrlige Stadt, sehr laut. Die Strassen ueberfuellt von kleinen gelben Taxis (andere Autos gibt es fast gar nicht zu sehen), welche fast ununterbrochen hupen und fragen, ob man nicht jetzt gerade ein Taxi braeuchte... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Umgebung von Chiclayo gibt es Ausgrabungsstaetten von der Mochica Kultur. Dies ist eine der vielen prae-Inca Kulturen (50 - 700 A.D.)in Peru. In den 90ger Jahren wurde hier ein Sensationsfund gemacht: die Grabesstaette des Lord von Sipan. Sipan war wohl sowas wie eine Art Stadt zur Zeit der Mochica Kultur. Der Lord von Sipan wurde mit all seinen Schaetzen begraben. Allerdings wurden ihm auch menschliche und tierische Grabbeigaben gemacht. Es scheint, dass einige der Beigaben nicht ganz freiwillig im Grab geblieben sind, da an den Skeletten zu sehen war, dass die Fuesse fehlten. Der Tourguide hatte aehnliche Vermutungen gemacht, da die Ueberreste von sogenannten Grabeswaechtern z.B. mit gebrochenen Oberschenkeln gefunden wurden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine spaetere aber auch prae-Inca Kultur, genannt Lambeyeque (500 - 1000 A.D.) hatte eine Stadt von Lehmpyramiden errichtet. Deren Ueberreste sind heute nach 1000 Jahren noch ganz beeindruckend, siehe Fotos. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anschliessend sind wir weiter ins Landesinnere gefahren, was uns nach Cajamarca in die Anden gefuehrt hat. Cajamarca ist eine recht zivilisierte kleine Stadt, welche durch die hiesige Goldmine reich geworden ist. Dort haben wir die Thermalbaeder in &amp;quot;Banos del Inca&amp;quot; aufgesucht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;An dieser Stelle moechte ich all die wunderschoenen Maerkte in Peru erwaehnen. Ich bin ganz verliebt in sie! Was es dort fuer gutes Essen gibt!!! All die vielen exotischen Fruechte... Es vergeht eigentlich kein Tag an dem wir nicht mindestens einen Obstsalat und mindestens zwei frisch gepresste Fruchtsaefte trinken. Gestern z.B. haben wir Orangensaft bestellt und einen riesigen Krug Saft von insgesamt 20 (!) Orangen bekommen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben bisher viele liebe Reisende und Einheimische kennengelernt. Besonders beeindruckt haben uns die ruestigen Rentner aus Deutschland, der Schweiz und den USA, die ganz allein und auf eigene Faust die Welt bereisen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Letzte Woche waren wir in der Region Chachapoyas, was noch weiter im Norden des Landes und auf ca. 2300 m Hoehe liegt. Wir waren auf einer 4-taegigen Trekkingtour unterwegs, um die Ruinen der Chachapoyas(Wolkenmenschen) u.a. auch auf Maultieren aufzuspueren, siehe Fotos. Die Chachapoyas haben von ca. 700 A.D. bis zur Machtuebernahme der Incas gelebt. Kuelap ist der Hauptfund dieser Epoche. Es handelt sich hierbei um eine riesige Festung auf 3100 m Hoehe. Kuelap wird als auch als Machu Pichu des Nordens bezeichnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben die Anden verlassen und sind heute nach schwindelerregender Fahrt in Yurimaguas angekommen. Yurimaguas wird als Ausgangspunkt fuer Amazonasreisen genutzt. Wir haben uns entschlossen morgen zwei Haengemattenplaetze auf einem Schiff nach Iquitos zu mieten. Die Fart sollte ca. 48 Stunden dauern. Iquitos ist eine richtige Dschungelstadt, die nur per Wasser oder per Luft zu erreichen ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Uns wurden schon viele Geschichten ueber den Dschungel in Peru erzaehlt, mal sehen was wir selbst erleben...&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/story/24744/Peru/Unsere-ersten-2-Wochen-in-Peru</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Peru</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2008 10:13:00 GMT</pubDate>
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      <title>Gallery: Peru 1</title>
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      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/photos/13681/Peru/Peru-1</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Peru</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2008 09:13:00 GMT</pubDate>
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      <title>Galapagos Islands</title>
      <description>&lt;p&gt;Gestern sind wir von unserem Trip zu den Galapagos Inseln wieder nach Quito zurueckgekommen. Es ist wahrlich schwer all die wunderbaren Galapagos Erlebnisse in Worte zu fassen...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben 3 der 4 bewohnten Inseln besucht. Insgesamt gibt es 14 Galapagos Inseln. Als wir am 22.September nach Flug, Bus, Faehre und nochmaliger Busfahrt in Puerto Ayora (Santa Curz)ankamen, waren wir wegen des touristischen Ambientes dort gar nicht so sehr begeistert. Wir haben dann ein Boot nach Isabela, der groessten der Galapagos Inseln genommen. Das war eine recht holprige Ueberfahrt (wie gut, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, wie schlimm so eine Schiffsfahrt werden kann).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Anblick von Isabela hat uns fuer die langen Strapazen des Tages total entschaedigt! Was fuer ein Anblick:  schwarze Lavafelsen umrahmt von azurblauem Meer mit vielen ganz und gar nicht scheuen Tieren, wie Seeschildkroeten, Seehunden und auch Rochen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie ihr auf unseren Fotos sehen koennt, hatten wir auch grosses Glueck mit unserer Unterkunft, dem Cormorant Beach House. Traumhaft wenn die hintere Haustuer direkt zum Meer fuehrt...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Uebrigends wurde ich am naechsten Morgen beim ersten Blick aus dem beach houses von einem direkt hinter unserem Haus am Strand entland spazierenden Seehund ueberrascht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als ich dann spaeter am selben Morgen den ersten Meeresleguan auf den Lavafelsen entdeckt hatte, war ich erst mal richtig erschrocken. Die alten und recht grossen Exemplare dieser Art sehen aber auch echt aus wie kleine Teufel. Waehrend unseres Aufenthaltes auf den Galapagos habe ich aber gelernt, dass es sich hierbei um ganz friedliche Genossen handelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir hatten dann eine recht schweisstreibende Mountbiketour ins Hochland der Insel unternommen. Dabei haben wir die blossen Lavamassen entdeckt, an deren Struktur man gut erkennen konnte, wie die Lava vor langer Zeit dort entlang geflossen ist. Die Radtour hat uns nach langer Zeit endlich ins Campo Duro gebracht (ich hatte daran schon gar nicht mehr geglaubt). Das Campo Duro, welches von Wilfrido und seiner Frau liebevoll gefuehrt wird, ist ein dschungelartiger Garten oder besser Park, worin Riesenschildkroeten Zuflucht gefunden haben aber auch einige Vertreter der Species Mensch in eigens errichteten Zelten verweilen duerfen. Wir waren so begeistert von der Schoenheit dieses Camps, dass wir uns fuer die naechsten 2 Tage gleich eingecheckt hatten. Dort oben im Camp wurden wird koestlichst versorgt, haben eine Tour zum Vulkan Sierra Negra unternommen und wurden sogar zu Paten von einer der Rieseschildkroeten erkoren. Es ist die kleinste Schildkroete auf den Bildern. &lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p&gt;Leider war es uns nicht moeglich ein Boot zu finden, welches uns direkt von Isabela nach Floreana haette bringen koennen. Also mussten wir erst mal wieder zurueck nach Santa Cruz. Das Boot, eher eine Nusschale, hatte ca. 16 Passagiere an Bord. Zusammen mit einem deutschem Paerchen waren wir die einzigen Touristen an Bord. Es war sehr stuermisch und wir wurden recht durchgeschuettelt. Leider dauert die Ueberfahrt nach Sante Cruz 2 - 2,5 h. Der Deutsche war total in Panik, hatte ganz viele Schweissperlen auf seiner sonnenverbrannten, blondlockigen Stirn. Er konnte nicht an sich halten und musste immer wieder sagen, dass er so richtig Schiss habe. Die letzte Stunde hatte er dann total erschoepft zu unseren Fuessen liegend am Boden des Bootes verbracht. Zwar wurde sein Gebaerden von den Einheimischen belustigt (zumindest solange bis einer von ihnen zu brechen begann...), aber dennoch hat es insgesamt zur Unruhe beigetragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Santa Cruz angekommen mussten wir dann gleich anschliessend nochmal auf ein Boot, um nach Floreana zu kommen. Das waren dann nochmal 2 h Fahrt auf unruhigem Pazifik, allerdings machte das Boot einen vertrauenswuerdigeren Eindruck. Wir haben es ueberstanden!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Floreana wurde in den 1930ger Jahren von mehreren Deutschen als Aussteigerdomizil ausgewaehlt. Es kam dabei zu ungeklaerten Todesfaellen, was spaeter von einem Amerikaner in dem Roman &amp;quot;The Galapagos Affair&amp;quot; veruscht wurde nachzukonstruieren. Angeblich waren die Ereignisse damals auf Floreana von allgemeinem Weltinteresse!? Unter diesen Deutschen war auch eine Familie Wittmer. Sie haben ueberlebt. Frau Wittmer hat in den 50gern ihre Version der Geschichte in &amp;quot;Postlagernd Floerana&amp;quot; zu Papier gebracht. Dieses Buch wuerde in 15 Sprachen uebersetzt. Die Nachkommmen der Wittmers leben immer noch auf der Insel und betreiben das einzige Hotel auf der Insel, wo auch wir untergebracht waren. Ich habe beide Buecher waehrend unseres Aufenthaltes auf Floreana ganz und zu 3/4 gelesen und fand die Lektuere sehr interessant und amuesant.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Hotel ist an der black beach gelegen, wo wir jeden Morgen vor dem Fruehstueck schon mal kurz Erfrischung suchten. Das Essen im Hotel war leider eher zum Abgewoehnen. Die Kueche schien auf dem Level von 1930 stecken geblieben zu sein:)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Floreana gibt es ausser der Schoenheit der Natur nicht viel Abklenkung. Wir waren auf Erkundungstour und haben z.B. zusammen mit Seeloewen und Seeschildkroeten gebadet, sind sehr lang auf dem Lavagestein am Meer entlang spaziert bzw. gekraxelt bis uns ein recht territorialbewusster Seeloewe den Weg versperrt hattte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die letzten Tage haben wir auf Santa Cruz verbracht, wo es uns dann doch sehr gut gefallen hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute Abend geht es weiter im Bus. Am Sonntag wollen wir in Peru sein, wo wir vorhaben ein paar Bergwanderungen zu machen. Bis dahin ganz liebe Gruesse von Andrea &amp;amp; James&lt;/p&gt;</description>
      <link>https://journals.worldnomads.com/aj/story/24152/Ecuador/Galapagos-Islands</link>
      <category>Travel</category>
      <category>Ecuador</category>
      <author>aj</author>
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      <pubDate>Sat, 4 Oct 2008 04:19:00 GMT</pubDate>
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      <title>Gallery: Galapagos Islands</title>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2008 02:39:00 GMT</pubDate>
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      <title>Gallery: Otavalo</title>
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      <pubDate>Fri, 19 Sep 2008 08:26:00 GMT</pubDate>
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